Fuerteventura: Unwetterwarnung für 23.02.2020 wegen Sturm, Calima und Küstenphänomenen

UNwetterwarnung-Aemet

Die Staatliche Spanische Wetteragentur AEMET hat für Sonntag, den 23.02.2020, für Fuerteventura und alle anderen Kanarischen Inseln eine Unwetterwarnung herausgegeben.

Die Unwetterwarnung der Stufe gelb gilt am 23.02.2020 von 0:00h bis 23:59h.

Sturmwarnung für Fuerteventura

AEMET sieht für Fuerteventura eine Wahrscheinlichkeit von 40-70% für Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 80km/h. Die gilt als Sturm und entspricht der Windstärke 9 auf der Beaufortskala.

Besonders betroffen sind laut AEMET der südliche Teil und die Ostküste Fuerteventuras.

Warnung wegen Staub und reduzierter Sichtweite

Der starke Wind aus Osten soll erheblichen Mengen von Staub vom Afrikanischen Kontinent aufwirbeln und in Richtung der Kanarischen Inseln treiben. Dieses Phänomen wird auf den Kanaren „Calima“ genannt.

AEMET beziffert die Wahrscheinlichkeit für Sichtweiten von weniger als 3.000 Metern mit 40-70%. Allerdings ist es nicht auszuschließen, dass die Sichtweiten zeitweise auf Werte von unter 1.500 Metern sinken.

Warnung wegen Küstenphänomenen

Der sehr starke Wind mit einer mittleren Stärke von 7 und Böen der Stärke 9 auf der Beaufortskala wird auch das Meer vor allem auf der Ost- und Südseite Fuerteventuras aufwühlen. Daher muss mit sehr starkem Wellengang und heftigen Strömungen gerechnet werden.

Der 23.02.2020 ist ein Tag vor Neumond. Dies sorgt für relativ starke Ausprägung von Ebbe und Flut. Das Hochwasser, das sich auf Fuerteventura gegen 13:35 einstellt, fällt auch unabhängig vom stürmischen Wind schon vergleichsweise hoch aus. Man muss also davon ausgehen, dass die Flut durch den starken Wind und die hohen Wellen besonders extrem ausfällt.

Vorsichtsmaßnahmen bei Unwetterwarnungen auf Fuerteventura

Schon jedes einzelne Phänomen, vor dem die Wetteragentur für Sonntag auf Fuerteventura warnt, bringt erhöhte Risiken mit sich. Doch die Kombination aller drei Phänomene könnte zu einer erhöhten Gefahrenlage führen.

Abstand von den Küsten halten!

Bei Sturm muss man sich naturgemäß vor umherfliegenden Gegenständen in Sicherheit bringen. Auch das Autofahren kann bei Sturmböen, insbesondere auf den Brücken im Süden Fuerteventuras, gefährlich werden.

An Küsten besteht die Gefahr, dass man vom Wind von einer Klippe geweht oder von Wellen von den Felsen gespült wird. Auf das Baden sollte man bei den Vorhersagen in jedem Fall verzichten und ausreichend Abstand von der Küstenlinie halten.

Auf Sport verzichten!

Der Staub in der Atemluft kann bei Calima insbesondere für Asthmatiker zu einem großen Problem werden. Diese sollten gegebenenfalls die Fenster und Türen geschlossen halten und den Aufenthalt im Freien meiden. Anstrengende körperliche Aktivitäten sollte man bei intensivem Calima auch als gesunder Mensch möglichst vermeiden.

2 Kommentare

  1. Ja,ja die Natur zeigt uns immer wieder wo’s lang geht deshalb müssen wir Nachhaltig beim KlimaSchutz tätig bleiben.

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