Vater und Sohn als Drogendealer in Fuerteventuras Hauptstadt festgenommen

Drogen-Vater-Sohn

Beamte der Nationalpolizei haben in Puerto del Rosario, der Hauptstadt Fuerteventuras, einen Vater und seinen Sohn als mutmaßlich Drogendealer festgenommen. Die beiden Männer im Alter von 24 und 61 Jahren sollen in einer Wohnung im Stadtteil Fabelo Drogen verkauft haben.

Einer der beiden soll bereits wegen eines Drogendelikts polizeilich aktenkundig geworden sein.

Die Polizei wurde im Oktober 2019 durch die Beschwerden von Nachbarn auf das illegale Treiben des Vater-Sohn-Gespanns aufmerksam.

Die Ermittlungen der Polizei konnten den Anfangsverdacht bestätigen, dass die Männer aus ihrer Wohnung heraus Drogenabhängige mit Stoff versorgten.

Die Ermittler erwirkten einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Verdächtigen, der vom zuständigen Richter auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse ausgestellt wurde.

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten 2,2 Gramm Kokain, 660 Gramm Haschisch und 102 Gramm Marihuana sowie 422 Euro Bargeld und Präzisionswaagen. Außerdem fanden sie ein beachtliches Arsenal von verbotenen Gegenständen bzw. Waffen, darunter zwei Katanas (japanische Schwerter), eine Machete, ein großes Messer sowie fünf Schusswaffen. Unter den Pistolen und Revolvern befanden sich sowohl Druckluft- als auch Feuerwaffen.

Nach der Hausdurchsuchung erklärten die Beamten den Tatverdächtigen die Festnahme und übergaben sie dem Ermittlungsrichter.

Allein für den illegalen Waffenbesitz könnten den Tatverdächtigen Haftstrafen zwischen einem und drei Jahren drohen.

Der Handel mit „gefährlichen“ Drogen wie Kokain ist im spanischen Strafgesetzbuch, dem código penal, mit Gefängnisstrafen zwischen drei und sechs Jahren bedroht. Der Handel mit „weniger gefährlichen Drogen“ wie Haschisch ist mit einem bis drei Jahren Haft bedroht.

Allerdings könnte die geringe Menge Kokain, die in der Wohnung gefunden wurde, sich für die Tatverdächtigen positiv auswirken.

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