Wenn die Guardia Civil auf Fuerteventura für Dich einkaufen geht

Guardia_Civil_Yacht_Lobos

Es ist schon sehr ungewöhnlich und es gibt bestimmt nicht viele Menschen, die frei heraus sagen können, dass die Guardia Civil für sie einkaufen gegangen ist.

Zwei junge Männer, die mit einer Segelyacht vor der Insel Lobos liegen, können jetzt sogar sagen, dass die Guardia Civil ihnen die Einkäufe mit dem Boot direkt und sozusagen „frei Yacht“ geliefert hat.

Die beiden Männer sind während der durch die Corona Krise ausgelöste Ausgangssperre in kanarischen Gewässern mit ihrer Yacht unterwegs. Dort werden sie von den neuen Anforderungen überrascht. Ohne eine vorherige Genehmigung dürfen sie keinen Hafen mehr anlaufen. Wie man diese Genehmigung bekommt, wissen die beiden nicht. Die administrativen Schritte waren ihnen wohl nicht bekannt.

Kurz entschlossen ankerten die beiden vor der Insel Lobos, die im Norden von Fuerteventura liegt. Sie blieben auf ihrem Schiff, bis ihnen das Trinkwasser ausging und andere lebensnotwendige Dinge fehlten.

Ein Anruf bei der 062 brachte direkte Hilfe in Form eines Patrouillenboots der Guardia Civil. Die Beamten brachten den beiden jungen Männern, was sie benötigten.

Vielleicht hat ihnen ja auch jemand erklärt, wie man die Genehmigung bekommen kann, um im Hafen anlegen zu können…

Dein Freund und Helfer

Auch aus anderen Orten sind Bilder von helfenden und anpackenden Beamten der Guardia Civil und anderer Einheiten wie der Policia Local zu sehen.

Im Internet gibt es diverse Bilder, so zum Beispiel den Guardia Civil Beamten, der in Gran Tarajal einer älteren Frau mit Krücken ihren Einkauf nach Hause trägt.

Oder den Beamten der Policia Local, der in der Gemeinde Pájara einem kleinen Jungen, der Geburtstag hat, ein „Geburtstagskit“ vorbei bringt.

Sie alle versuchen, während der Zeit der Ausgangssperre den Menschen auf Fuerteventura so gut es geht zu helfen. Dafür sind ihnen viele Menschen dankbar.

Beamter der Polica Local bringt kleinem Geburtstagskind eine Aufmerksamkeit

Klatschen auf dem Balkon

In vielen Gegenden Spaniens und auch auf Fuerteventura begeben sich Menschen am Abend auf Ihre Balkone und Klatschen in die Hände, um denjenigen zu danken, die an vorderster Front gegen die Auswirkungen der Corona-Krise ankämpfen. Dabei geht es um die Personen, die im Gesundheitsdienst, also an Krankenhäusern und anderen Einrichtungen arbeiten. Aber auch der Polizei wird auf diese Art gedankt.

5 Kommentare

  1. Wir kommen schon 38 Jahre auf diese schöne Insel und können nur sagen, dass wir immer gut aufgenommen wurden. Egal ob vom Chef des Hotels oder seiner Mitarbeiter. Jeder hatte immer Zeit, so dass man ein Gespräch oder persönliche Worte wechseln konnte. Wir müssen alle zusammenhalten und kommen wieder.
    Viele Grüße an Melia Fuerteventura.

  2. Alle die in dieser Krise für die Bevölkerrung da sind haben mehr verdient als nur ein Dankeschön. Haltet durch.Alles wird gut!!!!

  3. Fahren schon Jahre nach Fuerteventura. Tolle Menschen dort. Haltet durch, wir kommen wieder.

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