Einbruch war wohl gar keiner: Friseur auf Fuerteventura will Versicherung betrügen und fliegt auf

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Nach Medienberichten soll ein Friseur in Corralejo im Norden Fuerteventuras versucht haben, mit einem fingierten Einbruch seine Versicherung um rund 7.000€ zu betrügen.

Der Mann, der polizeilich bereits ein Erscheinung getreten sein soll, hat am 29.09.2020 bei der Guardia Civil in Corralejo einen Einbruch in seinen Friseurladen angezeigt. Das Schloss seines Salons soll aufgebrochen worden sein. Zwei Friseurstühle, sowie weiterer Friseurbedarf wie Haarschneidemaschinen, Haartrockner und andere Gerätschaften zur Haarpflege sollen entwendet worden sein. Den Wert der gestohlenen Gegenstände schätzte er auf 6.925€.

Die Polizei hat daraufhin den Salon inspiziert. Sie fand dabei Hinweise darauf, dass der angezeigte Einbruch vielleicht gar nicht stattgefunden haben könnte. So seien die als gestohlen gemeldeten Gegenstände im Salon gewesen, als die Beamten vor Ort waren.

Als später der Sachverständige der Versicherung kam, um den Schaden aufzunehmen, waren die gemeldeten Gegenstände dann plötzlich aus dem Laden verschwunden.

Die Guardia Civil hat daher eine Untersuchung gegen den Ladeninhaber begonnen. Er wird sich nun vor Gericht wegen mutmaßlicher Vortäuschung einer Straftat und mutmaßlichem Versicherungsbetrug verantworten müssen. Die Strafen für diese Delikte liegen zwischen 6 Monaten und 2 Jahren Gefängnis oder Geldstrafen von 3 bis 24 Monaten. Die Strafen variieren je nach Schwere der Tat.

Lanzarote: angeblich auf offener Straße geklautes Handy wird vom Lebenspartner benutzt

Auf Lanzarote hatte es die Nationalpolizei mit einer 48jährigen Frau zu tun. Sie hatte angezeigt, dass man ihr das 450€ teure Handy auf offener Straße aus der Hand gerissen habe. Sie gab sogar ein sehr detaillierte Beschreibung des Mannes ab, der die Tat begangen haben soll.

Bei den Untersuchungen zur Tat hat die Polizei dann aber schnell festgestellt, dass das Telefon vom Partner der Frau weiterhin benutzt wurde.

Die Frau wurde von der Polizei zur Aussage aufs Präsidium abgeholt. Dort hatte sie dann freiwillig zugegeben, dass sie den „Diebstahl“ angezeigt habe, um die Versicherung zu kassieren.

Auch sie wird sich nun vor Gericht entsprechend verantworten müssen.

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