Britische Urlauber können bis 19.01.2021 nicht direkt nach Fuerteventura fliegen

Einreiseverbot-UK-ES

Der Ministerrat der spanischen Regierung hat am 30.12.2020 beschlossen, dass das Beförderungsverbot für Fluggesellschaften für Reisende aus Großbritannien bis zum 19.01.2021 verlängert wird. Damit können auch weiterhin keine Urlauber direkt aus Großbritannien nach Fuerteventura kommen.

Der entsprechende Beschluss (Orden PCM/1295/20020) wurde am 01.01.2021 im spanischen Staatsanzeiger (Boletín Oficial del Estado BOE) veröffentlicht und ist mit Veröffentlichung in kraft getreten.

Die spanische Regierung hatte am 22.12.2020 als eine der letzten europäischen Regierungen versucht, die Einreise aus dem Vereinigten Königreich zu beschränken, nachdem dort eine Mutation des Coronavirus aufgetaucht war.

Die spanische Regierung erlaubt seitdem Direktflüge von Großbritannien nach Spanien nur unter der Voraussetzung, dass sich ausschließlich spanische Staatsbürger oder Andorraner an Bord befinden. Dieselbe Ausnahme gilt für Personen, die in Spanien bzw. Andorra ihren ersten Wohnsitz haben („Residente“).

Dieselbe Regelung gilt auch für den Fährverkehr zwischen Großbritannien und Spanien.

Ursprünglich sollte die Regelung am 05.01.2021 um 18.00 Uhr enden. Nun gilt sie bis zum 19.01.2021, 17.00 Uhr.

Kein grundsätzliches „Einreiseverbot“ für Briten

Der Beschluss der spanischen Regierung bedeutet kein generelles Einreiseverbot für Personen aus Großbritannien. Die Regelung verbietet nur die Beförderung von Urlaubern per Direktflug von Großbritannien nach Spanien.

Die Einreise von Personen aus Großbritannien über den Umweg über ein anderes Land wäre nach der spanischen Regelung grundsätzlich möglich. Dazu müsste jedoch ein anderes Land, über das der Umweg führen soll, die Einreise aus Großbritannien erlauben.

Wirtschaftliche Folgen für Fuerteventura durch das Ausbleiben von britischen Urlaubern

Briten waren insbesondere für die Ferienorte im Norden und in Zentrum Fuerteventuras die wichtigste Urlaubergruppe. Corralejo und El Castillo/ Caleta de Fuste wurden überwiegend von britischen Urlaubern besucht. Für die Hotels und Restaurants in den betroffenen Regionen ist die Verlängerung der Reisebeschränkungen aus Großbritannien eine sehr schlechte Nachricht.

Einige Fluggesellschaften hatten zwar zumindest zu Beginn dieser Beschränkungen ihren Flugverkehr nach Fuerteventura aufrecht erhalten. Dies diente aber wohl überwiegend zur Rückholung ihrer Kunden von der Inseln. Ob die Airlines den Betrieb aber angesichts der Verlängerung der Maßnahmen weiterhin durchführen können, bleibt abzuwarten.

11 Kommentare

  1. Fuerteventura ohne Briten? Das wäre ja schrecklich! Wir könnten keine Leute mehr mit freien Oberkörpern auf den Straßen, im Supermarkt oder im Restaurant sehen.
    Sie sollten alle wegbleiben, dann kommen Gäste aus anderen Nationen, die mehr Kultur und Anstand haben.
    Dann würde das Ziel der Inselregierung, mehr 5 Sterne Tourismus, vielleicht Realität werden.
    Lieben Gruß Dieter

  2. @ Thomas Danke für die Info. Wie sieht es denn bei Spaniern aus, die aus einem hochbelasteten spanischen Gebiet auf die Kanaren reisen wollen. Gibt es da mittlerweile eine verbindliche Vorschrift, dass diese einem Test unterzogen werden, oder ist dies nach wie vor freiwillig ??
    Gruß aus Corralejo

  3. @Johann, auch Residente, die aus einem Risikogebiet (UK) einreisen, müssen einen negativen PCR-Test haben.

  4. Einreis aus den UK nach Fuerte für Residente (oder Spanier) ungeprüft möglich ??
    Wir sind hier in Corralejo in einem Reihenhaus und unsere Nachbarin ist mit kleineren Kindern über Weihnachten zu den Großeltern nach England geflogen, wird also in den nächsten 2-3 Tagen wieder hier einfliegen, was uns doch etwas beunruhigt.
    Nachdem diese Kleinfamilie Residente sind dürfen sie ja aus den UK auf die Kanaren einreisen, vermutlich sogar ohne auf Corona getestet zu werden. Die Kids würden dann auch anschließend in die Schule gehen und ggf. als Superspreader agieren.
    Gibt es denn eine verbindliche Maßnahme der spanischen Regierung, die dies unterbindet, gibt es für diese Personengruppe Testzwang ?? Wenn nicht, müssen wir uns von den Kides mit denen wir uns sonst gut verstehen für 2 Wochen fernhalten.

  5. @Kurt Waschnig

    Irgendwie bewundernswert wenn man so als Ahnungsloser durch die Welt stolpert, sorry, aber manchmal sollte man vorher nachdenken bevor man etwas schreibt.

  6. Also hier oben im Norden war die letzte Woche ordentlich was los. Insb. im Wasser habe ich das die letzten Jahre selten so voll gesehen zum Jahreswechsel. Auch sehr sehr viele Engländer reisen hier über umwege nach wie vor an und drehen ihre üblichen Runden. Die Surfshops/Einheimischen in LaJares / LaOlivia die sich auf individualtouristen und sportler spezialisiert hatten geht es zur Zeit sogar wirtschaftlich sehr gut, den sie profitieren von der Lockdown Flucht der Sportler. Das die veralteten Tourimusburgen und Systeme in die brüche gehen war ja auch lange schon vor Corona abzusehen. Die Rouinen wurden ja seit Jahren immer mehr. WIndsurfen & die ollen Partylokale & Tribals sind einfach lange nicht mehr Hipp, ich denke da sollte man im Süden auch einfach mehr auf Trends setzen. Und dabei ist es ist nigends auf der Welt so einfach & günstig sich selbstständig und heutzutage via smartphones um Reise/Mietwagen & Unterunft zu kümmern als auf den Kanaren. In Cotillo & LaJares war der Jahreswechsel trotzdem sehr sehr ruhig, respektvoll und gesittet. Gesundes neues Jahr!

  7. Herr Waschnig, sollte sich Ihre „Hoffnung“ erfüllen, MÜSSEN die Menschen auf Fuerte Ihren Alternativbeschäftigungen nachgehen, weil sie dann nämlich keine Arbeit mehr haben und von staatlicher und privater Unterstützung leben müssen. Ich empfinde Ihre „Hoffnung“ als zynisch und menschenverachtend. Bitte erst zu Ende denken und dann erst schreiben!!!!

  8. Hallo Herr Waschnig,
    Sind sie zufällig ein Pastor ? Hört sich so an. Also so etwas geht garnicht.

  9. Finde ich absolut Richtig, wie soll den die spanische Regierung anders dagegen vorgehen, die Engländer machen alles dicht wegen „Mutationen“ soll noch mehr passieren?
    Wie ein Vorredner schon hier erwähnte hat es auch Vorteile das die Insel nicht so fragmentiert ist, ist zwar schlimm, aber für die Natur ein Paradebeispiel. Ich beobachte die Natur hier sehr genau, einiges ist sich hier schon am verändern, insbesondere die bis 2019 überfütterten Atlashörnchen die sich überall auf der Insel tummelten und um ihr Futter bettelten, die Regierung hat das Füttern strikt untersagt, aus guten Gründen, aber keiner hielt sich daran. Jetzt findet man die Tiere viel weniger vor. Die Tiere merken das auch das ihr Futter knapper wird, und schon dezimieren sie selbstständig ihre Population.
    Diese aufdringlichen, zwar puzzigen, aber parasitären Tiere habe ja normal nichts auf der Insel zu suchen. Wer mal genauer beobachtet, zbs. im Norden am Freibad gibt es eine Entsorgungsstation für Wohnmobile, wo da diese puzzigen Tiere plötzlich in duzenden auftauchen, und wie die aussehen, bezeichne ich die als Fuerteventura Kanalratten.
    Und ich bin mir sehr Sicher das sich die Inseln in der Normalität schneller erholen werden als man denkt, wer jetzt hier rüber kann, findet das Paradies auf Erden vor, wer denn die Möglichkeit hat, und mit der Lage umgehen kann. Fuerte ist eine Überlebenskünstler Insel, auch diese Krise wird Fuerte meistern!

    Gruß aus Fuerte

  10. Es ist doch eine erfreuliche Nachricht für die Natur. Ich hoffe doch sehr, dass auch 2021 kaum Urlauber auf die Insel kommen. Es ist gut für das Klima und die Natur. Man kann auch zuhause entspannen. Lange Spaziergänge, eine Kirche besuchen, meditieren, Fasten, mit dem Rauchen aufhören, das Gewicht reduzieren. Mal wieder einfach leben und das Geld, das man nicht für die Urlaubsreise ausgibt, kann man Bedürftigen spenden.

  11. Haĺlo, aber an Silvester wird ohne Abstand und Masken in Corralejo auf den Strassen gefeiert. Verrückte Welt.
    Gruss HaJo Fuerte

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