Zweites Halbjahr 2020: Rettungsschwimmer im Norden Fuerteventuras retten 21 Badende aus dem Meer

Rettungsschwimmer La Oliva

Die Gemeinde La Oliva im Norden von Fuerteventura hat eine positive Bilanz über die Einsätze ihrer Rettungsschwimmer im zweiten Halbjahr 2020 gezogen.

Die Gemeinde betonte, dass sie weiterhin auf die Verbesserung der Sicherheit an ihren Stränden setze.

Im zweiten Halbjahr 2020 hatte La Oliva die Zahl der Rettungsschwimmer an ihren Stränden von 13 auf 25 fast verdoppelt.

Ursprünglich waren 13 Rettungsschwimmer direkt bei der Gemeinde angestellt. Die 12 zusätzlichen Rettungsschwimmer stehen im Dienst des Unternehmens Emerlan, das bei der Ausschreibung den Zuschlag für diese Dienstleistung bekommen hatte.

Im zweiten Halbjahr 2020 retteten die Rettungsschwimmer insgesamt 21 Badende aus Lebensgefahr aus dem Meer.

35 Menschen benötigten medizinische Hilfe in verschiedenen Schweregraden. Dabei mussten in erster Linie Luxationen von Gelenken, Knochenbrüche sowie Prellungen und Verstauchungen versorgt werden.

Die Einsätze der Rettungsschwimmer bedeuten oft eine schnelle Erste Hilfe, bis weitere medizinische Rettungskräfte den Einsatzort am Strand erreichen. Dies ist bei schwereren Unfällen ein wichtiges Schlüsselelement, erklärt der für die Strände zuständige Gemeinderat von La Oliva, Julio Santana. „Die Rettungsschwimmer haben sicher dem einen oder anderen Badenden durch ihr schnelles Eingreifen das Leben gerettet. Außerdem haben sie gelegentlich bei Verkehrsunfällen in der Nähe der Strände Erste Hilfe geleistet und mit den anderen Rettungskräften zusammengearbeitet, erläutert Santana weiter.

Die Bürgermeisterin von La Oliva, Pilar González sieht in dem Strandrettungsdienst auch einen Beitrag zur Stärkung der Qualität als sicheres Reiseziel, weil schließlich die Strände unser wichtigstes Aushängeschild für die Touristen sind.

Die Gemeinde bereitet unterdessen eine erneute Ausschreibung für weitere 23 Rettungsschwimmer und eine Verbesserung der Ausrüstung und der Fahrzeuge vor. Außerdem sollen die Rettungstürme nach und nach gegen neue ausgetauscht werden.

Außerdem habe man in der Vergangenheit bereits die Beschilderung an den Stränden vergrößert und mit wetterbeständigeren Materialien ausgeführt.

Playa del Burro mit dem meisten Rettungseinsätzen im Norden Fuerteventuras

Der Strand Playa de Burro war mit 12 medizinischen Einsätzen und 8 Rettungen der Strand im Norden Fuerteventuras, der den Rettungsschwimmern am meisten abverlangt hat.

An der Playa del Moro mussten die Rettungsschwimmer 11 mal medizinische Hilfe leisten und 9 Personen aus dem Meer retten.

An den Grandes Playas waren 3 Sanitäts- und 6 Rettungseinsätze notwendig.

Bei der Beurteilung der Zahlen muss man natürlich berücksichtigen, dass in der zweiten Jahreshälfte 2020 wesentlich weniger Urlauber auf Fuerteventura waren als im Vorjahreszeitraum.

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