Toter Delfin bei Fuerteventuras Hauptstadt angeschwemmt

Delfin-am-Strand

Am Morgen des 30.03.2021 ist an der Playa Blanca bei Puerto del Rosario ein toter Delfin angeschwemmt worden.

Es soll sich nach ersten Informationen des Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) um einen 2,23m langen Streifendelfin ( wissenschaftlich: Stenella Coeruleoalba) handeln.

Beamte des Umweltschutzamts des Cabildo kümmerten sich darum, den Kadaver des Tieres vom Strand abzuholen.

Was passiert, wenn ein Wal oder Delfin tot am Strand angeschwemmt wird?

Auf den kanarischen Inseln werden angeschwemmte Wal- oder Delfinkadaver vom Fundort abgeholt und später von Biologen untersucht. Dazu gibt es eigens das kanarischen Netz zur Überwachung der Strandung von Walen (Red Canaria de Varamiento de Cetáceos).

Wann immer möglich, werden speziell geschulte Biologen bestimmen, um welche Art es sich handelt. Außerdem werden Alter und Geschlecht bestimmt sowie eine Nekropsie durchgeführt.

Zur Bestimmung der Todesursache ist es natürlich unabdingbar, dass die Verwesung des Kadavers nicht zu weit fortgeschritten ist. Im Fall des an der Playa Blanca aufgefunden Tieres sollte zumindest das aber nicht der Fall sein.

Die Biologen nehmen die Strandung dann mit allen vorliegenden Daten (Ort der Strandung, Zeit etc.) auf in eine kanaren-weite Liste gestrandeter Wale und Delfine.

Streifendelfine

Der Streifendelfin gehört zur Art der Fleckendelfine (Stenella) und ist weit verbreitet.

Die Tiere sind ausgewachsen zwischen 1,80 bis 2,50 Meter lang und wiegen zwischen 110 und 165 Kilogramm. Der Streifendelfin hat einen sehr schlanken Körper und besitzt eine schmale, kurze Schnauze. Seine Melone, also die Rundung an der Stirn ist deutlich ausgeprägt. Durch ihre „Bebänderung“ sind Streifendelfine leicht zu erkennen: Ein schwarzes Band läuft von den Augen bis zu den Vorderflossen. Eine weitere dunkle Linie beginnt jeweils an den Augen und läuft am unteren Schwanzansatz zusammen. Die Fluke ist dunkel gefärbt.

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Leider bleibt es nicht aus, dass auf Fuerteventura tote Wale oder Delfine an Land angeschwemmt werden. Schließlich leben in den Gewässern rund um die kanarischen Inseln allein rund 12 verschiedene Delfinarten. Da bleibt es dann auch nicht aus, dass ab und an ein verendetes Tier strandet.

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