Coronavirus: Warnstufe für Fuerteventura bleibt auf gelb trotz neuem Höchstwert aktiver Fälle

Corona-Fuerteventura-Inzidenz

Die Kanarische Regierung hat am 08.07.2021 erneut über die Coronawarnstufen für die einzelnen Kanareninseln beraten.

Die Corona-Ampel für Fuerteventura bleibt unverändert auf Warnstufe 2 („gelb“). Dies zeigt, dass die kanarische Regierung bei der Risikobewertung nicht nur die Inzidenzwerte heranzieht, sondern ihre Entscheidung auch auf andere Faktoren stützt.

Die Risikobewertung erfolgt auf Grundlage des täglichen Berichts der kanarischen Gesundheitsbehörde vom 7. Juli 2021, der wiederum auf den Zahlen vom 06. Juli 2021 basiert.

In diesem Bericht lag die 7-Tage-Inzidenz für die Gesamtbevölkerung Fuerteventuras bei 121,94. In der Risikobewertung gilt dies als ein Wert mit „hohem Risiko“.

Die 7-Tage-Inzidenz der über 65-Jährigen lag dagegen bei 39,74. Dies zeigt, dass auf Fuerteventura zurzeit überwiegend jüngere Menschen am Infektionsgeschehen beteiligt sind. Die kanarische Regierung bewertet dieses Kriterium mit einem „mittleren Risiko“.

Die Positivenrate (Anteil der positiven Testergebnisse aller durchgeführten Tests) lag auf Fuerteventura am 06. Juli 2021 bei 5,87%. Auch dies gilt als „mittleres“ Risiko.

Ein Faktor mit derzeit „geringem Risiko“ ist die Nachverfolgbarkeit. Zurzeit können 87,67% der Coronafälle eindeutig einem konkreten Ausbruch zugeordnet werden.

Je höher die Nachverfolgbarkeit ist, desto höher schätzt man die Chancen ein, durch gezielte Tests und Quarantänemaßnahmen eine weitere Ausbreitung durch Ansteckung anderer einzudämmen.

Auf Fuerteventura wurden am 08.07.2021 insgesamt 205 aktive Fälle gezählt. Dies ist der höchste Wert seit Pandemiebeginn. Auch die 7-Tageinzidenz hat bei über 120 ihr bisheriges Maximum markiert.

Krankenhaus auf Fuerteventura frei von Corona

Sämtliche Corona-Maßnahmen zielen darauf ab, das Gesundheitssystem vor eventuellen Überlastungen zu schützen.

Auf Fuerteventura befinden sich zurzeit keine Patienten mit Covid-19 im Krankenhaus. Das Krankenhaus und die Intensivstation auf Fuerteventura sind seit dem 21. Juni frei von Covid-Patienten.

Die Auslastung der Betten insgesamt und der Intensivbetten ist ein wichtiges Kriterium für die Festlegung der Ampelphasen. Auf Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro liegt diese derzeit bei null.

Was genau die Stufe gelb für Fuerteventura bedeutet, könnt Ihr hier nachlesen.

Krankenhausauslastung auf Teneriffa steigt

Für Teneriffa bleibt die Corona-Ampel auf rot. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz der Gesamtbevölkerung bei 166,27. Die Positivenrate liegt bei 8,51%. Die Nachverfolgbarkeit von 55,44% stellt ein „mittleres“ Risiko dar.

Auf Teneriffa sind 13,02% der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt. Dies entspricht einem „mittleren Risiko“.

Die Zahl der Intensivpatienten auf Teneriffa ist seit Anfang Juli 2021 deutlich gestiegen. Allerdings gibt es auf Teneriffa zurzeit auch deutlich über 3.000 aktive Fälle.

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6 Kommentare

  1. Nun ist es wohl amtlich: Auch die Kanaren sind wieder Risikogebiet. Ich bin gespannt, ob wir auch dieses Mal wieder den Zeitraum erleben, wo wir im Status, ins Risikogebiet Urlauben, und mittendrin wieder der Status aufgehoben wird. Gut finde ich, dass es auf Fuerteventura ebenfalls eine gute Nachverfolgung gibt. Ich bin ganz optimistisch, dass die Zahlen wieder sinken. Eines würde ich mir als Urlauberin wünschen, dass auch bei ausländischen Risikogebieten kontrolliert wird, und dies streng. Bei GB ziehe ich immer noch meine Augenbrauen hoch.

  2. Schon komisch, in Deutschland ist die 7-Tage-Inzidenz bei 5,5…vielleicht sollten die Canarios weniger Party feiern….😋

    • ,@ Andy Wer die deutschen Zahlen glaubt ist wirklich naiv. Hier wird bei jeden Fall konsequent nachverfolgt und nicht wie in Deutschland wo 80 % einfach als nicht
      nachverfolgbar abgeharkt werden

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