Neues Leben für Leuchttürme auf Fuerteventura als Sehenswürdigkeiten oder Landhotel?

Fuerteventura-Leuchtturm-Punta-de-Jandia

Aufgrund ihrer ursprünglichen Funktion als Wegweiser für die Schifffahrt stehen Leuchttürme meist an besonders emblematischen Orten. Das gilt auch für die Leuchttürme auf Fuerteventura.

Doch abgesehen von ihrer traumhaft schönen Umgebung bieten die Leuchttürme auf Fuerteventura den Besuchern nicht wirklich viel. Ihr Potential als gut frequentierte Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura bleibt weitgehend ungenutzt.

Das ist besonders schade, da die Infrastruktur für eine Verbesserung der Attraktivität als Ausflugsziel bei manchen Leuchttürmen auf Fuerteventura bereits seit Jahren vorhanden ist und vor sich hin gammelt, wie z.B. das Café beim Faro de la Punta de Jandía.

Wäre ein Ausflug an die Südspitze Fuerteventuras nicht noch schöner, wenn man auf der Terrasse unter dem Leuchtturm einen guten Kaffee trinken oder gar ein paar leckere Tapas zu sich nehmen könnte, während man dem Spiel der Wellen an der Küste zuschaut?

Zumindest die rechtlichen Voraussetzungen für die Bewirtschaftung zweier Leuchttürme auf Fuerteventura wurden nun geschaffen. Die Inselregierung (Cabildo de Fuerteventura) hat am 29. März 2022 auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass die Hafenbehörde ihr die Nutzungsrechte für den Faro de la Entallada bei Las Playitas und den Faro de la Punta de Jandía übertragen hat.

Nutzung der Leuchttürme auf Fuerteventura als Café, Museum oder gar Hotel

Fuerteventura Faro de la Entallada Las Playitas zoom 1
Der Faro de la Entallada könnte als Landhotel genutzt werden

Im Falle des Leuchtturms an der Südspitze Jandías stehen dem Cabildo rund 473m² zur Verfügung, auf dem sich das Hauptgebäude, ein Nebengebäude und Freiflächen befinden. Diese sollen als Museum, Verkaufsstätte für kunsthandwerkliche Produkte und als Bar bzw. Cafeteria hergerichtet werden.

Für den Faro de la Entallada könnte neben der Nutzung als Museum und Cafeteria sogar eine Erweiterung zu einem Landhotel (hotel rural) in Betracht kommen, um die „wirtschaftlichen Erfolgsaussichten des Projekts zu verbessern“. Dies sei aber noch nicht offiziell, heißt es von Seiten des Cabildos.

Ob die rund 722 Quadratmeter, die zur Verfügung stehen, für eine solche Nutzung ausreichend sind, bleibt abzuwarten.

Nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, liegt es an der Inselregierung, diese tollen Ideen in die Realität umzusetzen. Also Ärmel hoch und ran an die Arbeit!

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7 Kommentare

  1. Das ist eine schöne Idee, im Innenraum könnte man das gleich, mit der Geschichte verbinden, vielleicht alte Fotos vom Bau usw. Und der Besuch lohnt sich.

  2. Die Idee ist sehr schön,jedoch sollte man die ärztliche Versorgung in Jandia und die vielen maroden Baustellen erst einmal angreifen. KEIN Hubschrauber und Krankenstation mit Krankenwagen in einer so schönen Destination sind ein Witz.Die Promenade vor dem Robinson Jandia,sowie einige nicht fertig gebaute Projekte in besten Lagen,Stella Canaris,die Gehwege als Stolperfallen usw.usw.Wir sind sehr gerne in Morro Jable aber wenn da so bleibt nicht mehr lange.

  3. Den Faro del la Entallada als Unterkunft nutzen finde ich eine gute Idee aber nur unter 2 Bedingungen
    1.Keine Blechlawine von Autos vor dem Gebäude sowie Dani schon bemerkt hat,unten parken uns Shuttle Service zum hochfahren.
    2.Keine Veränderungen am Gebäude da es vom Baustil her einmalig ist und wunderbar in die Landschaft passt.Für ruhesuchende wäre das ideal zum abschalten. 😊😊

  4. Beim Entallada aber gerne mit Shuttle Service. Parkplätze unten und dann ein Ruf-Taxi. Wäre vermutlich für viele nervenschonender 🙂

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