60-Jähriger beim Baden in Cofete im Süden von Fuerteventura beinahe ertrunken

Rettungshubschrauber-Cofete-Strand

Am Nachmittag des 27.04.2026 ist es am Strand von Cofete in der Gemeinde Pájara im Süden von Fuerteventura zu einem schweren Badeunfall gekommen. Nach Angaben der Notrufzentrale wurde ein etwa 60 Jahre alter Mann aus dem Wasser gerettet, der deutliche Anzeichen eines schweren Ertrinkens aufwies.

Rettungseinsatz

Das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) , erhielt um 16:09 Uhr die Meldung, dass ein Badender aus dem Meer geborgen worden sei und dringend medizinische Hilfe benötige. Unmittelbar nach Eingang der Meldung wurden die erforderlichen Einsatzkräfte aktiviert.

Zum Einsatz kamen ein Notarztwagen des Kanarischen Notfalldienstes (Servicio de Urgencias Canario / SUC), ein Rettungshubschrauber sowie einem Rettungswagen mit grundlegender Notfallausstattung. Darüber hinaus wurden die Feuerwehr von Pájara sowie die Gemeindepolizei alarmiert.

Schwerverletzter ins Krankenhaus geflogen

Das medizinische Personal des SUC übernahm vor Ort die Erstversorgung des Mannes. Nach der Stabilisierung seines Zustands wurde der Betroffene mit dem medizinisch ausgestatteten Hubschrauber in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht. Zum Zeitpunkt der ersten Versorgung wurde sein Zustand als schwer eingestuft.

Zusammenarbeit der Einsatzkräfte

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Gemeindepolizei unterstützten die Rettungsmaßnahmen vor Ort und arbeiteten eng mit dem medizinischen Personal zusammen. Durch das koordinierte Vorgehen aller beteiligten Dienste konnte der Patient schnell versorgt und für den Transport vorbereitet werden.

Der Strand von Cofete gilt aufgrund der oft hohen Wellen und starken Strömungen als besonders gefährlich. Auch gute Schwimmer haben gegen die Naturgewalten keine Chance. Wie fast überall an der West- und Nordküste Fuerteventuras sollte man hier unbedingt auf das Baden verzichten. Hinzu kommt, dass es an dem Strand von Cofete keine Rettungsschwimmer gibt, die Mobilfunkabdeckung nicht immer gewährleistet ist und Hilfe aufgrund der großen Distanzen sehr lange braucht, bis sie vor Ort sein kann.

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