Ein 23 Jahre alter Mann ist nach einem Angriff mit einer Stichwaffe in Tuineje auf Fuerteventura gestorben. Der junge Mann war am Abend des 12. August 2026 in der Calle Matías López schwer verletzt worden. Nachdem Rettungskräfte ihn zunächst wiederbeleben und stabilisieren konnten, wurde er in kritischem Zustand in das Hospital General de Fuerteventura gebracht. Dort starb er in den frühen Morgenstunden des 13. August 2026.
Die Guardia Civil hat Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem mutmaßlichen Täter. Die Ermittler versuchen außerdem, die Hintergründe und das Motiv des tödlichen Angriffs zu klären.
Notruf gegen 20.41 Uhr
Nach Angaben des Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) ging am 12. August 2026 gegen 20.41 Uhr ein Notruf ein. Darin wurde gemeldet, dass ein Mann wegen einer Verletzung mit einem Messer medizinische Hilfe benötigte.
Die Rettungsleitstelle aktivierte daraufhin die erforderlichen Einsatzkräfte. Mitarbeiter des kanarischen Rettungsdienstes Servicio de Urgencias Canario, SUC, wurden zum Einsatzort geschickt. Außerdem rückten ein Arzt und ein Krankenpfleger des Gesundheitszentrums von Gran Tarajal aus. Neben den medizinischen Rettungskräften waren am Tatort auch Beamte der Gemeindepolizei und der Guardia Civil im Einsatz. Die Guardia Civil übernahm die weiteren Ermittlungen.
Als die Rettungskräfte am Einsatzort eintrafen, befand sich der 23-Jährige bereits in einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit grundlegenden und erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei gelang es ihnen, den Herz-Kreislauf-Stillstand zu überwinden.
Nach der anschließenden Stabilisierung wurde der Schwerverletzte in kritischem Zustand in das Hospital General de Fuerteventura gebracht.
Der Mann hatte offenbar eine Stichwunde am Hals erlitten und viel Blut verloren.
23-Jähriger stirbt im Krankenhaus
Trotz der zunächst erfolgreichen Wiederbelebung starb der junge Mann in den frühen Morgenstunden des 13. August 2026 im Hospital General de Fuerteventura an den Folgen seiner Verletzungen.
Bisher nur Gerüchte zu Täter, Opfer und Motiv
Während die Polizei noch nach Motiv und Täter sucht, geben manche Anwohner aus Gran Tarajal an, bereits mehr über den mutmaßlichen Täter, das Opfer und die Motive zu wissen. Der Aussage einer Anwohnerin zufolge soll es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Einheimischen aus Gran Tarajal handeln, der dort „sehr bekannt“ sei. Er soll erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden sein.
Bei dem Opfer handelt es sich Medienberichten zufolge um einen jungen Marokkaner, der bereits seit einigen Jahren auf Fuerteventura lebt. Er soll eine Reise nach Marokko geplant haben, um seine Mutter zu besuchen, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat.
Hintergrund des Streits, der zum dem tödlichen Messerangriff führte, sollen angeblich Schulden im niedrigen zweistelligen Bereich gewesen sein, die das Opfer dem mutmaßlichen Täter geschuldet haben soll.
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