Jochen Bock ist Kitespeed-Vizeeuropameister

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Jochen Bock, der schon seit vielen Jahren auf Fuerteventura lebt, hat bei den „European Speedsailing Championships 2009″, die vom 17.-23. Oktober in Dungarvan in Irland ausgetragen wurden, in der Disziplin Kitesurfen den zweiten Platz erreicht.

Vielleicht wäre bei etwas konstanteren Windbedingungen und mit etwas Glück noch mehr für Jochen drin gewesen. „Ein Rennen, in dem ich Tagesschnellster war, wurde anschließend annulliert, und in den anderen gewerteten Läufen erwischte jeweils ein anderer Teilnehmer eine „lucky Bö”, also einen Moment mit den für eine schnellere Zeit nötigen etwas besseren Bedingungen.”

Das Topergebnis verdankt Jochen nach seinen eigenen Angaben vor allem seinem neuen „Flysurfer Speed III”-Kite und seinem B1-Speedboard.

Jochen Bock hat Architektur studiert, aber letztlich seine Leidenschaft zum Wassersport zum Beruf gemacht. Zum Kitesurfen kam er über das Windsurfen, und über das Windsurfen kam er nach Fuerteventura, wo er heute seine „B1-Kiteboarding-Schule” betreibt. Neben der Kiteschulung bietet Jochen Reparaturen von Boards und Kites und ist an der Entwicklung und dem Test von Prototypen für Kitehersteller beteiligt.

Für das kommende Jahr hat Jochen sich fest vorgenommen, an der „Lüderitz-Speed-Challenge 2010″ in Namibia teilzunehmen um „wenigstens den deutschen Rekord” aufzustellen.

Bei der Lüderitz-Speed-Challenge 2009 stellte der Franzose Alexandre Caizergues am 15.11.2009 mit unglaublichen 50,98 Knoten (94,41km/h) einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord im Kitesurfen auf. Mit diesem Ergebnis haben die Kitesurfer die Windsurfer wohl endgültig überholt. Der Weltrekord bei den Windsurfern wird mit 49,09 Knoten von dem Franzosen Antoine Albeau gehalten. Das schnellste segelbetriebene Fahrzeug ist seit Anfang September 2009 der Trimaran Hydoptére, der im französischen Hyeres mit 51,36 Knoten einen neuen Maßstab gesetzt hat. Anzumerken ist, dass es sich bei den angegebenen Geschwindigkeiten um die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine Messstrecke von 500m handelt. Die tatsächliche kurzfristige Spitzengeschwindigkeit, die während der Messung erreicht wird, liegt in allen Kategorien noch über den Durchschnittswerten.

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