10.000m³ Erde verstopfen das Staubecken von „La Herradura“

Arbeiten_Staubecken_La_Herradura

Im Rahmen eines Projekts zur Renovierung der Wasserversorgungs-Infrastruktur auf Fuerteventura hat der „Consejo Insular de Aguas“ („Wasser-Rat“) das Freilegen des Staubeckens von „La Herradura“ bei Puerto del Rosario in Angriff genommen. Ca. 10.000m³ Erde, die durch die Regenfälle der Vergangenheit in das Staubecken gespült wurden und sich dort als Sediment abgelagert haben, müssen weggeschafft werden,

damit das Staubecken seine eigentliche Funktion wieder erfüllen kann, Regenwasser für die spätere Verwendung in der Landwirtschaft zu sammeln.

Die Aushubarbeiten werden von „Fuerteventuras Kooperative der Transportunternehmer“ durchgeführt, die auch das Recht hat, das ausgebaggerte Material zu nutzen. Bei dem Aushub handelt es sich um hochwertige Erde, die an anderer Stelle in der Landwirtschaft oder in Gärten wiederverwendet werden kann.

Die Arbeiten werden in zwei Phasen durchgeführt, wobei jeweils rund 5.000m³ Erde abgefahren werden. Insgesamt sind wohl schätzungsweise 500 LKW-Ladungen Erde zu bewegen.

Eine Besonderheit ist, dass eine dünne Schicht der praktisch wasserundurchlässigen Sedimente erhalten bleibt, um für eine natürliche Abdichtung des Staubeckens zu sorgen.

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