Badeunfall in Cofete

Am 23.09.2010 ereignete sich am Strand von Cofete ein Badeunfall. Um 12.16h ging in der Notrufzentrale (Tel.: 112) eine Meldung ein, dass ein 45-jähriger Mann beim Baden in Cofete von einer Welle umgestoßen und gegen Felsen gespült worden war und dabei Verletzungen im Gesicht und an den oberen Gliedmaßen erlitten hat.

Die Notrufzentrale entsendete den Helikopter der GES zur Unfallstelle.

Die Besatzung des Helikopters, die als erste am Unfallort eintraf, leistete dem Verletzten erste Hilfe und versorgte ihn bis zum Eintreffen der Rettungswagen auf dem Landweg.

Die Feuerwehr half dem medizinischen Personal beim Erreichen der Unfallstelle, die in einem schwer zugänglichen Bereich lag. Der Mann wurde auf dem Landweg ins Krankenhaus nach Puerto del Rosario gebracht.

Die Guardia Civil nahm ein Protokoll auf.

Laut einer Pressemitteilung der Notrufzentrale soll es sich bei den Verletzungen um „minderschwere Verletzungen handeln.

Leider kommt es vor allem an Fuerteventuras Westküste immer wieder zu Badeunfällen, oft auch mit tödlichem Ausgang. In den meisten Fällen sind diese Unfälle auf Leichtsinn und Selbstüberschätzung zurückzuführen. Obwohl praktisch in jedem Reiseführer und von jedem Reiseveranstalter vor den Gefahren beim Baden an der Westküste gewarnt wird, riskieren immer wieder Übermütige ihr eigenes Leben und das ihrer Retter.

Selbst vermeintlich kleine Wellen, können einen Badenden schon in knietiefem Wasser von den Beinen holen und gegen Felsen schleudern. Zudem kann sich immer und jederzeit eine sogenannte RIP-Strömung bilden, die alles was ihr in die Quere kommt, gnadenlos aufs offene Meer hinaus zieht.

1 Kommentar

  1. fuerte325
    auch haben es immer wieder erlebt:
    das bischen Wellen, ich kann doch schwimmen. Viele vergleichen die Nordsee mit dem Atlantik und setzen ihr Leben und das der Retter aufs Spiel;-unverantwortlich
    Gruß

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