Kanarische Regierung unterschreibt Bauauftrag für Autobahnabschnitt Costa Calma – Pecenescal

Juan Ramón Hernández, Verantwortlicher der Kanarischen Regierung für öffentliche Bauten und Verkehr, hat den Auftrag für den Bau des Autobahnabschnitts zwischen Costa Calma und dem bereits existierenden Stücks bei Pecenescal unterschrieben.

Den Zuschlag bekam eine UTE (Unión Temporal de Empresas), also ein zeitlich begrenzter Zusammenschluss der Unternehmen Obracón-Hiarte-Laín, S.A., Construcciones Rodríguez Ramírez, S.A. und Transportes Pablo de León, S.L.

Der Wert des Auftrags liegt bei 34.275.137 Euro zuzüglich IGIC (Kanarische Mehrwertsteuer. Die Ausführungszeit für die Bauarbeiten beträgt 36 Monate.

Der neue Streckenabschnitt verlängert die bestehende Autobahn von Morro Jable über Pecesnescal und Costa Calma bis zu der Stelle kurz vor La Lajita, wo die bestehende Straße zurzeit dreispurig ausgebaut ist.

Eines Tages soll eine Autobahn durchgängig von Morro Jable bis nach Corralejo führen.

Der Abschnitt, der Costa Calma an die bestehende Autobahn anschließt, hat eine Länge von 14,3 Kilometern. Die Fahrbahn wird in beide Richtungen zweispurig ausgebaut, und wird über eine 2,5m breite Standspur verfügen.

Im Rahmen des Bauprojekts werden zwei Brücken, drei Unterführungen sowie fünf Autobahnanschlüsse realisiert. Im Bereich von Costa Calma wird die Autobahn über eine Brücke geführt. So soll verhindert werden, dass die Autobahn eine Barriere für die natürliche Dynamik des Sandtransports bildet. Ohne den ständigen Sandtransport durch den Wind wären die Strände von Costa Calma langfristig in ihrer Existenz bedroht.

8 Kommentare

  1. In den fortlaufenden Nachrichten
    findet Ihr unter dem Datum vom
    08.10.2010 auch einen Plan der
    Autostrada. ICH brauche sie trotzdem
    nicht !!!

  2. hallo an die Zeitung..
    wäre schon mal von interesse als Anwohner in Costa Calma, wenn ein plan von costa calma veröffentlicht würde um zu sehen wie die autobahn verläuft..
    lg Jürgen

  3. Wer – um Gottes Willen – braucht denn auf Fuerteventura eine Autobahn ???
    Schlimm genug, daß bereits ein häßliches Teil-/Startstück den Süden absolut verschandelt hat. Mit Zubringern, Ab- und Auffahrten, dimensioniert und landschaftsfressend wie sonst
    nur in den Großstädten von Amerika üblich ! Unmöglich auch die überdimensionierten Brückenkonstruktionen! Würde es für die wirtschaftliche Logistik auf der Insel nicht auch genügen, die vorhandenen Straßen ganz einfach etwas
    zu verbreitern???
    Fortschritt und Bequemlichkeit will ja wohl jeder, aber doch nicht zum Preis des Verlustes von dem, was Fuerteventura eigendlich ausmacht.
    ICH jedenfalls bin entsetzt !!! 🙁

  4. Schade! Hat doch bisher auch so gut geklappt. Es muß doch nicht gerast werden! Klar, die neue Strecke nach Morrfo Jable ist schneller – aber die alte, kurvige ist schöner. Als Beifahrer4 sieht man auf dem neuen Stück noch nicht mal mehr, ob Ebbe oder Flut ist, geschweige die Schönheit der Küste!
    Wir lieben diese Insel sehr – seit 15 Jahren. Nun wird es wohl langsam Zeit, sich mal nach was anderem umzusehen.
    Traurige Grüße aus MH Rabi

  5. guten tag,

    es scheint, dass der raubbau an der natur
    durch den erweiterungsbau der autobahn mit aller gewalt fortgesetzt werden soll:
    weg sind dann die herrlichen, alten strassen, die einen imposanten meerblick gewähren konnten! und ob der evtl. zeitgewinn die erhofften vorteile bringt,
    steht noch in den sternen ! wer hält schon betonpfeiler in meeresnähe- als brückenstützen getarnt-für architektonische schönheiten ? was wird aus der bisher so beschaulichen costa calma ? ruhig wird sie bestimmt nicht mehr sein, wenn der verkehrsfluss erst
    seine „musik“ spielt …! den verantwortlichen für dieses vorhaben sei ins stammbuch geschrieben: merke: die natur braucht uns nicht – aber wir brauchen die natur umso mehr- auch auf fuerte !

    herzliche grüsse

    falk schliwa, friedrichshafen

  6. hallo ihr lieben,

    ich komme über 30 jahre nach fuerte, liebe die insel sehr. War dieses jahr nach einer unterbrechung von 7 jahren wieder da und war sehr erschrocken was aus dieser schönen insel nach dem autobahnbau “ gottseidank nur ein kleines stück“ geworden ist.Jetzt wird die autopista ja noch erweitert, die schönen alten strassen mit blick aufs mehr werden verschwinden und architektonisch wird es auch kein highlight sein. Aber hauptsache man kommt schnell von a nach b. Will ich das im urlaub? Aus mit der oase der ruhe. Schade
    Liebe grüsse eva

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