Vandalismusschäden an Skulpturen in Puerto del Rosario

Wer offenen Auges durch Fuerteventuras Hauptstadt geht, findet fast an jedem Kreisverkehr und an vielen exponierten Plätzen Skulpturen aus Stein oder Stahl. Doch auch die Kunstwerke in Puerto del Rosario sind leider nicht vor Idioten gefeit, die diese mutwillig zerstören. So wurden in den letzten Monaten diverse Skulpturen beschädigt oder gar völlig zerstört.

Im Bereich des Kreuzfahrerkais wurde das Werk des bulgarischen Künstlers Ziyatin Nuriev vom Sockel gestoßen, woraufhin es in seine Einzelteile zerbrach. Die Hafenpolizei entdeckte die Folgen der Sachbeschädigung am Tag nach einem Konzert in der „Avenida Maritima“. Dasselbe Schicksal erlitt die Skulptur „Tótem Pórtico“ des spanischen Bildhauers Juan Bordes, das sich in einer kleinen Grünzone in der Nähe der Ausfahrt des Hafengeländes befand.

In den letzten Jahren hat sich der Skulpturenpark der Hauptstadt zu einer kulturellen und touristischen Attraktion entwickelt, wenngleich eine intensivere Förderung durch die Gemeinde wünschenswert wäre. Unter den Urhebern der Werke sind so bedeutende Namen wie Eduardo Ùrculo oder Amadeu Gabino, die bereits beide verstorben sind, deren Arbeiten in Museen in aller Welt zu bestaunen sind.

Die Initiative für die Freiluftausstellung begann 1992 mit Werken von Javier Camarasa und Loren Castañeara.

1 Kommentar

  1. Wir finden es immer wieder ganz Toll, wie gerade auf FUE die Verkehrskreisel mit diesem kunstvollen “Allerlei” verziert und geschmückt, auch aufgehübscht werden …
    Schade, daß viele Menschen die absolut häßlichen “Schmuckstücke” an deutschen Kreiseln nicht sehen können…

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