Costa Calmas Einwohner protestieren gegen Staubbelastung durch Autobahnbaustelle

Die Einwohner vor allem des nördlichen Bereiches von Costa Calma leiden zurzeit massiv unter den Bauarbeiten am dritten Autobahnabschnitt, der zwischen Matas Blancas und Pecenescal gebaut wird. Lärm, Staub, Astma, Bindehautentzündung und verrammelte Häuser nerven die Anwohner so sehr, dass sie am 05.07.2011 zum ersten Mal öffentlich gegen die Beeinträchtigungen protestiert haben.

Rund 70 Anwohner wurden durch Mund-zu-Mund-Propaganda und Zettel im Briefkasten mobilisiert. Sie forderten, dass die Bereiche, in denen Erdbewegungen stattfinden, intensiv gewässert werden, damit zumindest die Staubbildung etwas reduziert wird. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung wird der Staub von der Baustelle genau zu den Häusern geweht, sodass viele Anwohner darauf verzichten müssen,  ihre Fenster und Türen zur Belüftung zu öffnen, was bei den sommerlichen Temperaturen natürlich besonders unangenehm ist.

Die Anwohner wollen ihre Proteste notfalls solange fortsetzen, bis die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Staubwolke regelmäßig getroffen werden. Dazu gehöre, so die Auffassung der Bürger nicht nur die Bewässerung der Baustellenbereiche, sondern auch die Befeuchtung des Füllmaterials, das von zahlreichen Kipplastern abgeladen wird und dabei  riesige Staubwolken produziert.

3 Kommentare

  1. Vielleicht ist es ja Schicksal, daß wir d.J. nicht auf Fuerte sind (nach 12 x in 16 Jahren!) Wir haben in den letzten Jahren hinter dem Ufo oben in einer Anlage mehrfach gewohnt. Da ist es jetzt wahrscheinlich besonders arg! Die armen Anwohner und Urlauber! Die Strada ist völlig unnötig. Das Geld hätte besser angelegt werden können! Aber hier in MH haben wir eine ähnliche Situation…Hier gibt’s nur eine Baustelle – ganz Mülheim! Ich drück allen an der CC die Daumen auf baldige Besserung!! GLG Rabi
    Bitte weiter berichten – Wegen Urlaub 2012

  2. das ist ja unglaublich ! die armen menschen, die diese strapazen auf sich nehmen müssen ! aber diese entwicklung war ja vorherzusehen bei diesen baustellen ! man kann den anwohnern nur noch kraft und durchhaltewillen wünschen und dass sie ihre proteste weiterhin fortsetzen ! MERKE: wo gehobelt wird, da fallen späne, aber müssen diese “ späne „
    so gross sein ? hier geht es um Menschen,
    die menschenwürdig weiterleben wollen !!!

  3. Wir hatten einen Aufenthalt von 04.01.11 bis 17.04.11 geplant.Im Januar und Anfang
    Februar war es noch in Ordnung aber mit Begin des Calimas war es kaum noch auszuhalten!! Schlafen war nur mit Atemschutz möglich milimeter dicker Staub
    immer wieder!! Für uns war es nach 15 Jahren der letzte Aufenthalt in Costa Calma & Fuerteventura.Schade und das alles für eine Autobahn die bei dem (geringen) Verkehrsaufkommen fraglich erscheint.
    Henry ein entäuschter Costa Calma Urlauber :-((

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten