Fuerteventura „glänzt“

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„Fuerteventura brilla“ (“Fuerteventura glänzt”) ist das Motto, das Fuerteventuras Mülltonnen und Recyclingcontainer ziert. Gäbe es genug davon und würden diese auch regelmäßig geleert, dann könnten diese durchaus zu einem ordentlichen Erscheinungsbild beitragen.

Auf dem Recyclingcontainer, der in Jandia von der Shoppingmeile aus gut sichtbar in einer kleinen Seitenstraße neben der Esprit-Boutique steht, wo täglich tausende von Urlaubern vorbeipromenieren, wirkt der Slogan wie ein Hohn.

Praktisch jeden Tag ist der Papiercontainer zum Bersten gefüllt und neben ihm sammelt sich ein Abfallberg, der mindestens dem dreifachen seines Fassungsvermögens entspricht. Nicht nur leere Pappkartons, die in erster Linie von den umliegenden Geschäften stammen, sondern auch Mülltüten mit Hausmüll, Glas und alter Hausrat werden dort wild entsorgt. Warum sollte man auch zur nächsten leeren Tonne laufen, wenn der Müllberg so bequem vor der Haustür liegt?

Immerhin konnten wir beobachten, wie ein kleiner LKW der Gemeinde mit drei Mann an Bord den Müll eines Morgens einsammelte und entsorgte. Dass sich am nächsten Morgen genau dasselbe Bild bot, konnten die Männer indes nicht verhindern.

Offensichtlich hat man das Problem von offizieller Seite also bereits erkannt. Doch eine Lösung scheint man nicht zu haben, oder aber es stört die Verantwortlichen nicht, dass sich den Touristen tagtäglich ein grauenvolles Bild bietet. Klar, das Aufstellen eines Müllcontainers kostet Geld, genau wie dessen regelmäßige Leerung. Andererseits muss ein Müllcontainer produziert werden, was einem Betrieb Beschäftigung beschafft. Und auch für die Leerung benötigt man dauerhaft Arbeitskraft. Angesichts der vielen Dreckecken, die sich finden lassen, ergibt sich hier vielleicht die Möglichkeit zu einen kleinen, sauberen Konjunkturprogramm!

1 Kommentar

  1. es ist ekelerregend, wenn man dieses bild
    ansieht und den text liest ! es scheint hier bei diesem “ ereignis „nicht nur um ein kleines Problem zu gehen, sondern um
    eine elementare erscheinung: wo kein wille ist, ist auch kein weg …! dabei
    wäre mit etwas gutem willen ( von allen seiten !) die sache ordentlich in den griff zu bekommen ! am material liegt es nicht, am geld erst recht nicht und die arbeiter
    wären auch aufzutreiben und zu entlohnen,
    also: worauf wartet man noch, zumal sich
    diese “ schauspiele“ ja fast täglich wiederholen ! es muss doch jeder ein interesse daran haben, seine stadt sauber zu erhalten, sei es mit oder ohne
    konjunkturprogramm ! und erst die touristen werden es ihnen danken- so oder so ! noch ist es nicht zu spät …!

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