Gerichtliche Zustellungen zu Fuß

Presseberichten zufolge soll die Generaldirektion für Justizangelegenheiten der Kanarischen Regierung beschlossen haben, dass gerichtliche Zustellungen nicht mehr wie bisher mit dem Auto, sondern zu Fuß zugestellt werden.

Die Gerichte von Fuerteventura warnten davor, dass die Zustellungen sich nun in all den Fällen dramatisch verzögern, in denen eine Zustellung nicht auf dem Postwege erfolgen kann. Die Gerichte gehen davon aus, dass nun nur noch zwei bis drei Zustellungen pro Tag erfolgen können, anstatt der rund 30, die vor der „Sparmaßnahme“ täglich bearbeitet wurden. Die Maßnahme soll nicht etwa der Fitness der Mitarbeiter oder dem Umweltschutz dienen, sondern ist Budgetkürzungen geschuldet.

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