PP fordert Verhinderung der Erweiterung des Kraftwerks in Puerto del Rosario

Die konservative Partido Popular (PP) sowie die AMF (Asambleas Municipales) wollen in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag stellen, die Installation und Inbetriebnahme von zwei zusätzlichen Dieselgeneratoren im Kraftwerk von Puerto del Rosario zu verhindern. Die Antragsteller hoffen auf eine breite Unterstützung im Gemeinderat, um die Kanarische Regierung aufzufordern, die Anträge auf Genehmigung dafür auf Eis zu legen.

„Bereits vor geraumer Zeit hatten die Behörden beschlossen, den Beschwerden der Anwohner des Kraftwerks in Puerto del Rosario zu folgen und einen neuen Standort für ein modernes Kraftwerk zu finden. In 2008 entschied man sich für Monteagudo als neuen Standort und forderte von der Kanarischen Regierung den Ausbau von regenerativen Energien im Norden, Süden und in der Mitte der Insel. Ende 2008 hat dann die Kanarische Regierung den Raumordnungsplan für Fuerteventura (PIOF) und den Bebauungsplan von Puerto del Rosario aufgehoben um die Installation von zwei neuen Diesel-Generatoren mit einer Gesamtleistung von 36 MW zu ermöglichen“ führt die PP in einer Pressemitteilung aus.

„Drei Jahre später gibt es immer noch keinen neuen Standort für ein zukünftiges Kraftwerk. Die Anwohner des Stadtviertels „El Charco“ leiden noch immer unter der Nähe des alten Kraftwerks zu ihren Wohnungen, weil die Kanarische Regierung an einer längeren Nutzung der Anlagen festhält, ohne die Beschlüsse der Institutionen von Fuerteventura zu berücksichtigen.

Die PP kritisiert, dass die Inselverwaltung von Fuerteventura nach wie vor die Installation von regenerativen Energien blockiere und private Investitionen lähme und somit die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand verhindere.

„Der Bürgermeister von Puerto del Rosario müsse erklären, so die PP, warum er zulasse, dass die Kanarische Regierung jetzt das Kraftwerk erweitere, ohne die Bürger zu informieren, obwohl zuvor einstimmig beschlossen wurde, mittels Anträgen die Stilllegung des Kraftwerks zu erreichen.“

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