Fuerteventura soll Ziel für Öko-Touristen werden

Glaubt man dem Fremdenverkehrsamt von Fuerteventura, dann hat Fuerteventura das Potential, eine „Referenz der Ökotourismusziele“ zu werden. Die Definition des „Ökotourismusziels“ liefert das „patronato de turismo“ gleich mit: „Eines dieser Paradiese, die von den Touristen, die die Natur lieben, so sehr nachgefragt werden“. 

Der Verantwortliche für das Tourismusressort in der Inselverwaltung, Blas Acosta schwärmt: „In diesem Sinne kann Fuerteventura, dank der Positionierung während der letzten Jahre als nachhaltiges und umweltverantwortliches Reiseziel mit geringer Beanspruchung des Territoriums und weit entfernt vom Massentourismus, unterstützt von Ökosiegeln wie ´Biosphärenreservat´ und ´Sternenlicht-Reservat´ und in Hinblick auf das Nationalpark-Projekt, ein solides Bündel von ökotouristischen Produkten und Dienstleistungen entwickeln.

Im Rahmen eines 3-Jahresplans zur Wettbewerbsfähigkeit stellt das Cabildo zwischen 2011 und 2013 insgesamt 611.000€ zur Förderung Fuerteventuras als Ökotourismusziel in den Haushalt ein.

Ziel sei es, die „Geschäftswelt Fuerteventuras für die Geschäfts-Chancen zu sensibilisieren, die sich in diesem Feld bieten, und die in diesem Bereich Tätigen in der Materie auszubilden. Auf diese Weise könne man auf eine wachsende Nachfrage von Urlaubern reagieren, die von Mal zu Mal anspruchsvoller und kritischer in Bezug auf Umweltfragen werden und Ziele suchen, die aktive und nicht nur passive Produkte anbieten, und wo die Natur ein wichtiger Zusatznutzen zu ´Sonne und Strand´ ist.“

Der Ökotourismus solle den traditionellen Tourismus nicht ersetzen, sondern eine Ergänzung für den Tourismussektor darstellen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Insel als Ferienziel weiter erhöht. Die Insel solle an einem Typ von Tourismus partizipieren, der bereits auf anderen Inseln durchgeführt wird, wie z.B. auf La Gomera, El Hierro oder La Palma. Fuerteventura besitze einmalige Naturressourcen sowie eine besondere Attraktivität und sei ganz anders, als die grünen Inseln, was wichtiger Wettbewerbsfaktor sei. All dies sei etwas, was wir nutzen müssen, um neue Chancen zu generieren.

3 Kommentare

  1. Vielleicht sollte sich der cabildo lieber einmal darüber Gedanken machen, dass die bisherigen Urlauber lieber einen funktionierenden Rettungsdienst am Strand wünschen. Im Frühjahr wurde in Jandia nicht mal mehr eine grüne,gelbe oder rote Fahne gehisst, weil kein Geld mehr für die Überwachung der Strände zur Verfügung stand (wurde auch hier berichtet). Eine solche Art der Tourismusbewirtschaftung durch sicherere Strände scheint mir nachhaltiger, als die Schaffung von Beamtenstellen und dem Aufstellen von Blechschildern nebst Gewinnung von Eintrittsgeldern.

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