Einbruchdiebstahl in der Kirche von Pájara

In der Nacht vom 30. zum 31.10.2012 ist ein unbekannter Täter in die Kirche von Pájara eingebrochen und hat rund 1.200€ Bargeld aus dem Opferstock gestohlen.

Der Dieb ist durch die Tür der Sakristei an der Seite der Kirche eingedrungen, wozu er wohl eine Brechstange verwendet hat. Das Geld fand er zum einen in der münzgesteuerten Zeituhr für die Beleuchtung der Kirche und zum anderen im Opferstock für die Opferkerzen.

Entdeckt wurde der Einbruch vom Reinigungspersonal der Gemeinde, das jeden Morgen um 8.00h die Tür der Kirche aufsperrt. Die alarmierte Gemeindepolizei und die Guardia Civil konnten wenig ausrichten. Der Täter hat offenbar keinerlei Spuren hinterlassen, weder Fingerabdrücke noch Fußspuren.

Der Täter dürfte, so die Vermutung des Pfarrers, das Gemeindemitglied, das sich um die Kirche kümmert, ausspioniert und so lange gewartet haben, bis die Person 15 Tage verreist war. Nur deshalb konnte sich in der Kirche ein relativ großer Betrag von rund 1.200€ in Münzen ansammeln.

Das Geld dient zur Deckung der Kosten der Kirche, insbesondere für Wasser, Strom und Erhaltungsmaßnahmen.

In der Kirche werden zwar Gottesdienste abgehalten, doch bis die beschädigte Tür ersetzt ist, bleibt die Kirche ansonsten für Besucher geschlossen.

Es ist das zweite Mal innerhalb von wenigen Jahren, dass in die Kirche von Pájara eingebrochen wurde. Der Pfarrer war erleichtert, dass der Täter nicht die Krone und den Schmuck der Marienfigur gestohlen hat. Zwar seien diese Gegenstände auf dem legalen oder illegalen Markt ohnehin nur schwer zu verkaufen, doch sie hätten einen unschätzbaren historischen und ideellen Wert, so der Pfarrer.

4 Kommentare

  1. Wer Opferstöcke plündert, plündert doch
    auch irgendwie die Hoffnung der opfernden… Schähmt sich diese Diebesbande eigendlich nicht vor sich selbst???

  2. Wer Opferstöcke plündert, stiehlt doch den
    opfernden jegliche Hoffnung !!!
    Schähmt euch – ihr Diebe!!!

  3. Hallo blanco!
    Da hast Du Recht! Der Einbruch ergeignete sich natürlich zwischen dem 30. und 31.Oktober. Wir haben den Fehler inzwischen korrigiert.
    Herzlichen Dank für den Hinweis.

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