Licht aus für den Gelbschnabel-Sturmtaucher!

In der Nacht vom 02. zum 03. November gingen in manchen Orten im Norden Fuerteventuras die Lichter aus, nicht etwa aus wirtschaftlichen Gründen oder zum Strom Sparen, sondern zum Schutz einer bedrohten Vogelart.

Die Küken des Gelbschnabel-Sturmtauchers (Calonectris diomedea) werden Flügge und starten zu ihrem Leben auf Hoher See. Dabei orientieren sie sich am Mondlicht. Werden sie durch Lichtquellen wie Straßenlaternen oder Hotelbeleuchtungen geblendet, kann der erste Flug jäh durch eine Kollision mit Hindernissen wie Klippen oder ähnlichem enden.

Durch das Ausschalten der Beleuchtung auf den Straßen und in Hotelanlagen sollen die möglichen Störungen so weit wie möglich reduziert werden, damit die jungen Sturmtaucher nicht beim ersten Flug wie Bleienten vom Himmel fallen. Sollte dies dennoch passieren, sind in der Nacht im Rahmen der Kampagne viele Mitarbeiter der Umweltbehörden, der Gemeindepolizei, der Guardia Civil bzw. Seprona, sowie freiwillige Helfer unterwegs, um abgestürzte Flugnovizen einzusammeln, um sie zu untersuchen, aufzupäppeln und später kontrolliert freizulassen.

Der Gelbschnabel-Sturmtaucher ist eine geschützte Art. Wer ein verletztes oder hilfebedürftiges Tier findet, sollte über die allgemeine Notruf-Telefonnummer 112 die Behörden informieren.

1 Kommentar

  1. schön,daß man Rücksicht auf die Tierwelt,noch nimmt und ALLE dabei mithelfen. Sehr zum Wohle der Natur ,ich sage hierfür DANKE. Ja, die Inselverwaltung und die Hotels machen alle mit. Toll,ist das -sehr beachtenswert.—–Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit der schönen Insel. Bin gespannt was sich getan,hat.
    Immer sehen wir was Schönes und Neues.
    Bis bald Fuerteventura. Wir freuen uns auf die Insel.

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