Eine Oase in der Bildungswüste: Kanarische Regierung genehmigt Bau einer Internationalen Schule bei Gran Tarajal

Die Kanarische Regierung hat am 24.01.2013 den Beschluss gefasst, den Bau einer internationalen Privatschule in der Zone von Llano Grande bei Gran Tarajal zu genehmigen.

Das dafür vorgesehene Grundstück liegt in einer „zona rústica“, die eigentlich nicht bebaubar wäre. Die Kanarische Regierung hat jedoch das von der Gemeinde Tuineje vorgetragene „öffentliche Interesse“ des Projekts bestätigt.

Das Projekt sei über die Gemeindegrenzen hinweg bedeutsam für Fuerteventura, zumal im Flächennutzungsplan der Insel und den Bebauungsplänen der Gemeinden nirgendwo sonst Flächen ausgewiesen sind, die ein solches Bildungszentrum ermöglichen würden.

Auch die Tatsache, dass durch eine internationale Schule rund 120 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen sollen, war sicher mit ausschlaggebend für das „öffentliche Interesse“.

Initiator des Projekts ist Firma „Colegio Internacional de Fuerteventura, S.L.“, Schulträger dürften die renommierten „Colegios Arenas“ sein, die bereits seit 70 Jahren Privatschulen mit zweisprachiger Ausrichtung auf den Kanaren betreiben.

Das Projekt soll insgesamt eine bebaute Fläche von rund 13.000m² vorsehen. Neben den eigentlichen Schulräumen sind auch große Bereiche für Sportanlagen vorgesehen. Das Sportangebot soll sogar Reiten beinhalten.

Für viele Eltern, denen die Bildung ihrer Kinder etwas am Herzen liegt, dürfte dies die beste Nachricht seit langem sein. Im Prinzip gibt es zurzeit nur drei Möglichkeiten: Abstriche machen und das öffentliche Schulwesen akzeptieren, die Insel verlassen oder die Kinder auf ein Internat auf eine andere Insel oder irgendwo anders hin schicken.

Sobald die Privatschule bei Gran Tarajal Realität ist, gibt es vielleicht eine weitere Option, vorausgesetzt, die Familienfinanzen lassen es zu.

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