Toter Schnabelwal in La Oliva gestrandet

Am 14.02.2013 bargen Mitarbeiter der Umweltbehörde der Inselverwaltung von Fuerteventura den Kadaver eines Wals, der in „La Caleta“ im Gemeindegebiet von La Oliva gestrandet war.

Bei dem Tier handelte es sich wahrscheinlich um einen Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris). Nach ersten Einschätzungen dürfte dieser seit rund einer Woche tot gewesen sein. Er wies äußerlich sichtbare Wunden und Verletzungen am ganzen Körper auf.

Ein Team von Wissenschaftlern der Universität von Las Palmas ist angereist, um eine Nekropsie durchzuführen und Aufschlüsse über die genaue Todesursache zu gewinnen.

Über die Lebensweise von Cuvier-Schnabelwalen ist recht wenig bekannt, da die Tiere in großen Tiefen leben. Sie werden bis zu 7m lang und rund 3 Tonnen schwer. Sie ernähren sich in erster Linie von Tintenfischen.

Die Gewässer vor Fuerteventura sind Heimat vieler Meeressäuger. Manche Wal- und Delfin-Arten leben hier dauerhaft. Andere ziehen auf ihren Wanderungen an Fuerteventura vorbei. Aufgrund der großen Anzahl der hier lebenden Tiere, kommt es auch gelegentlich zu Strandungen oder der Entdeckung von verendeten Tieren.

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