Freie Bahn für Fährverbindung nach Marokko

Eine Vereinbarung zwischen der Hafenbehörde von Las Palmas, der Inselverwaltung und der Handels- und Schifffahrtskammer von Fuerteventura dürfte der Aufnahme einer direkten Fährverbindung zwischen Fuerteventura und Tarfaya in Marokko nichts mehr im Wege stehen.

Voraussetzung dafür, dass Fuerteventura quasi als Brückenkopf zwischen der EU und dem afrikanischen Kontinent fungieren kann, war die Einrichtung eines sogenannten „Punto de Inspección Fronteriza“ (PIF), also einer Grenzkontrollstelle zur Überwachung der Ein- und Ausfuhren von Waren und der Ein- und Ausreise von Personen.

Diese Einrichtungen sind nun offenbar Vorhanden und können dank der Vereinbarung mit Personal versehen und somit zum Leben erweckt werden.

Vor einigen Jahren gab es bereits eine Fährverbindung von Fuerteventura zur marokkanischen Hafenstadt Tarfaya, die jedoch kurz nach ihrer Inbetriebnahme wieder eingestellt werden musste, weil die Fähre auf einer Sandbank auf Grund lief und schließlich von der Reederei aufgegeben wurde.

Es soll bereits eine Reederei geben, die an der Wiederaufnahme der Verbindung interessiert ist.

3 Kommentare

  1. Interessant, man könnte so mal schnell einen Abstecher nach Marokko machen um Land und Leute kennenzulernen! Ich finde das sehr gut!
    Mal abwarten, wie sich die ganze Chose weiterentwickelt?
    Allen einen schönen Tag und alles Gute!

    Liebe Grüße, Markus

  2. Glaube ich nicht, hombre… die Überfahrt wird wohl teurer
    kommen und unzuverlässiger sein als früher …
    und ob die Sandbank jetzt weg ist ?
    Sehe da ein großes Risiko und wer will schon von den
    Kanaren nach Marokko ? Bestimmt nur so wenige, daß sich ein Fährbetrieb kaum rechnet.

  3. Hola,
    kann man jetzt schon sagen wie lange eine Überfahrt kostet
    und wie lange sie dauert,vielen Dank für die Antwort und Aufwiedersehen auf der Insel im September

    el rubio

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