Richterliche Vernehmung der beschuldigten Guardia-Civil-Beamten im Fall „Botavara“

Die 5 Beamten der Guardia Civil, die sich wegen ihrer mutmaßlichen Mitgliedschaft in einer auf Fuerteventura agierenden Drogenhändlerbande in Untersuchungshaft befinden, wurden Ende Mai 2013 von der zuständigen Richterin vernommen. Dazu mussten 4 der 5 Beschuldigten von dem Gefängnis in Estremera bei Madrid nach Fuerteventura verlegt werden, weil ein technisches Problem eine Vernehmung per Telekonferenz unmöglich gemacht hatte. Der 5. Beschuldigte konnte von einem Gefängnis in Sevilla per Telekonferenz vernommen werden.

Die Ermittlungen im Fall „Botavara“ untersuchen ein Drogenhändernetzwerk, das auf Fuerteventura und Lanzarote operierte, und dessen Führung sich wahrscheinlich aus Beamten der Guardia Civil zusammensetzte.

Bislang wurden 22 Personen festgenommen, von denen gegen 21 Anklage erhoben wurde. 7 Personen befinden sich in Untersuchungshaft. Unter den Beschuldigten befinden sich 10 Beamte der Guardia Civil, von denen 5 in Untersuchungshaft sitzen und zwei weitere gegen Auflagen auf freiem Fuß sind.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde insgesamt 1 Tonne Haschisch gefunden. Die ersten Festnahmen erfolgten, nachdem ein Schlauchboot mit der illegalen Ladung an der Nordküste Fuerteventuras beim Versuch, anzulanden an den Klippen zerschellt war. Die Drogen wurden zum Teil nach tagelangen Einsätzen von Tauchereinheiten der Guardia Civil vom Meeresboden geborgen. Weitere Beschlagnahmungen erfolgten bei Hausdurchsuchungen.

1 Kommentar

  1. Hej hej da haben sie aber in ein Wespennetz gestochen. Kann man sich gar nicht vorstellen das es bei den Grünen auf der Insel so viele Schwarze Schafen gibt. Gut,früher sind sie auch mit Promille Auto gefahren aber das ist eine ganz andere Liga in der Sie sich jetzt bewegen.

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