Wissenschaftler belegen Zusammenhang zwischen verendeten Walen und Natomanöver

Am 24. September 2002 brach eine Welle der Empörung und des Protestes an die Küste Fuerteventuras. Grund waren die massiven Strandungen von Walen, die sich unmittelbar nach Beginn des Nato-Seemanövers NEOTAPON 2002 an den südlichen Stränden Fuerteventuras ereignet hatten.

Obwohl die verantwortlichen Militärs jegliche Verantwortung für das Verenden von immerhin mindestens 14 Meeressäugern zurückwiesen, hatten die Bürgerproteste zur Folge, dass die NATO das Manöver abbrach.

Die Initiativen der Behörden Fuerteventuras, die sich auf wissenschaftliche Studien von renommierten Wissenschaftlern stützten, hatten zur Folge, dass Seemanöver in den Gewässern Fuerteventuras für unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden.

Mit der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Seemanöver und dem Sterben der Meeressäuger fest gestellt haben, dürften hoffentlich auch die Militärs dies als wissenschaftlich erwiesene Tatsache anerkennen und auch in Zukunft in den sensiblen Ökosystemen vor Fuerteventuras Küsten auf Manöver verzichten.

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