Pechvogel mit Glück im Unglück

Ein Exemplar des auf Fuerteventura heimischen Mäusebussards (Buteo buteo) musste zweimal die „Dienste“ der für verletzte Wildtiere zuständigen Mitarbeiter der Umweltabteilung der Inselverwaltung in Anspruch nehmen. Sein Leben verdankt er wahrscheinlich den umsichtigen Bürgern, die das verletzte Tier gefunden und die Behörde verständigt haben.

Zum ersten Mal wurde der Pechvogel vor einigen Monaten mit einer vermutlich durch eine Kollision verletzten Schwinge im Gemeindegebiet von Tuineje gefunden. Die Schwere der Verletzung machte eine Behandlung im „Reha-Zentrum für verletzte Wildtiere“ in Tafira auf Gran Canaria erforderlich. Nach seiner Genesung wurde das Tier im Gebiet von Tiscamantia wieder frei gelassen. Dort befindet sich auch eine Fütterungsstation für die auf Fuerteventura endemische Art des Schmutzgeiers.

Am 19.04.2013 musste der Patient erneut eingeliefert werden, wieder Dank der Hilfe von Anwohnern. Diesmal wies der Greifvogel eine Verletzung am Kropf auf, die vermutlich von ungeeigneter Nahrung herrührte. Eine Verlegung nach Gran Canaria war nicht erforderlich, das Tier konnte sich in der Biologischen Station von La Oliva erholen.

Am 24.05.2013 wurde der Mäusebussard erneut in die Freiheit entlassen. Nun hoffen wir alle, dass der Pechvogel sich nicht ein drittes Mal verletzt.

1 Kommentar

  1. es ist mal wieder was Erfreuliches was auf der Insel geschieht. der klein-gro0e Vogel hat mal großes Vogelglück gehabt,helfende Hände sind überall willkommen.Ob Mensch und Natur. Erhaltet sie noch —-man weiß nie wie lange noch!
    Ich freue mich jedenfalls auf jede gute Nachricht.

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