Polizei beschlagnahmt rund 700kg Haschisch auf Fuerteventura

Am Mittwoch, den 03.07.2013, haben Beamte der Guardia Civil und der Nationalpolizei 10 Personen im Süden Fuerteventuras und eine Person auf Gran Canaria im Rahmen eines Einsatzes gegen Drogenkriminalität festgenommen worden, darunter 8 spanische Staatsbürger und 3 Marokkaner.

Taucher der Unterwassereinheit der Guardia Civil hatten den ganzen Tag vergeblich in der Nähe des Leuchtturms „La Entallada“ bei Las Playitas nach Drogen gesucht. Schließlich fanden sie in der Nacht ein verlassenes Schlauchboot mit einem Bündel Haschisch mit ca. 20kg. Bei an anschließenden Hausdurchsuchungen fanden die Ermittler insgesamt rund weitere 680kg Haschisch und einige Cannabis-Pflanzen.

Insgesamt hat die Polizei damit innerhalb von nur einer Woche drei größere Drogenlieferungen auf den Kanaren abgefangen. Am Samstag, den 29.06.2013 erwischten die Beamten 6 Personen an der Playa El Burrero auf Gran Canaria in flagranti, als sie rund 40 Bündel Haschisch mit einem Gesamtgewicht von rund 1.200kg von einem Schlauboot in ein Fahrzeug umladen wollten. Als das Schlauchboot sich im Morgengrauen der Küste näherte, entdeckten die Beamten es auf dem Bildschirm des „Integrierten Systems zur Überwachung der Außengrenzen“ (SIVE).

Am 04.07.2013 fand die Polizei ein verlassenes Schlauchboot mit rund 800kg Haschisch in der Bucht von La Cantera im Gemeindegebiet von Mogán im Süden von Gran Canaria. Bei der Durchsuchung der Umgebung fielen den Ermittlern 3 Nigerianer auf, die die Beamten für die mutmaßliche Besatzung des Bootes halten.

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