Fuerteventuras Olivenbauern erwarten schlechte Saison

Mitte August hat die Ölproduktion aus der  diesjährigen Olivenernte der frühen Sorte „Arbequina“ begonnen. Doch die Aussichten für die Olivenbauern sind alles andere als gut. Während im letzten Jahr rund 68.000kg Oliven zu rund 9.000 Litern Öl verarbeitet werden konnten, erwartet man für dieses Jahr eine Ernte von gerade einmal 25.000kg.

Grund für die schlechten Ernteerwartungen sind die im Winter ausgebliebenen Kälteperioden gefolgt von Hitzeperioden im Frühjahr und das vermehrte Auftreten der „Olivenfliege“, eines Schädlings, der zu Ernteeinbußen führt.

Der Anbau von Oliven befindet sich auf Fuerteventura noch in einem Experimentalstadium, aber es gibt immerhin schon rund 100 Produzenten.

In den nächsten Monaten steht die Ernte der späteren Sorten wie „Picual“, „Hojiblanca“, und „Verdial del Pais“ an.

Das Öl wird in einer Presse bei Pozo Negro schonend kalt gepresst. Die Presse kann bis zu 600kg Oliven pro Stunde verarbeiten und daraus rund 100L Öl gewinnen.

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