Cesar Manriques Windspiel „Fobos“ soll in Morro Jable wieder aufgebaut werden

Nachdem in der kanarischen Presse ein Bericht aufgetaucht ist, nachdem sich Bürger der Gemeinde Pájara bei ihrer Gemeindeverwaltung darüber beschwert haben sollen, dass das Windspiel „Fobos“ von Cesar Manrique „zwischen Gerümpel ruhe“, hat sich die Gemeinde beeilt, in einer Pressemitteilung den neuen geplanten Standort für das Windspiel bekannt zu geben. 

Die Reproduktion des Windspiels des weltbekannten Künstlers von Lanzarote soll in der Anschaffung 248.692 Euro gekostet haben. Seit die Bauarbeiten für die Autobahn zwischen Pecenescal und La Lajita in die Nähe des Kreisels von La Pared gekommen sind, hat man das Windspiel vom Kreisel (der zwischenzeitlich bereits fast gänzlich abgerissen ist) entfernt. Grundsätzlich ist das ja auch vollkommen richtig, schließlich sollte das gute Stück im Zuge der Bauarbeiten nicht gefährdet werden.

Nun gab die Gemeinde bekannt, dass das Windspiel auf einem Kreisel bei Solana Matorral in Morro Jable sein neues Zuhause finden soll, auf dem derzeit eine Arbeit des Künstlers Juan Miguel Cubas steht.

Verwundert darf man sich fragen, warum hier ein Kunstwerk durch ein anderes ersetzt wird und nicht etwa ein Kreisel verschönert wird, den zurzeit eben kein Kunstwerk ziert. Des Weiteren stellt sich die Frage, warum das Kunstwerk nach Morro Jable geht und nicht etwa an der Costa Calma bleibt.

Im Gemeindegebiet von Pájara finden sich auf viele Inseln der Verkehrskreisel Kunstwerke. Genannt seinen hier der Kreisel von La Lajita, den ein stilisiertes landestypisches Dornengewächs ziert, der Kreisel von Pájara mit dem Ziegenhirten, der Kreisel am Club Aldiana mit den in den Himmel schauenden Kindern, der erste Kreisel in Morro, auf dem ein mosaikverziertes Werk steht und der Kreisel vor dem Stella Canaris, auf dem ein Kanarisches Ringerpärchen steht („Homenaje a la Lucha Canaria“ von Juan Miguel Cubas).

Fällt dem geneigten Leser etwas auf? Keiner der beiden Kreisel an der Costa Calma ist mit einem Kunstwerk geschmückt. Als zuletzt am nördlichen Kreisel Betonierungsarbeiten durchgeführt wurden, kurz nachdem das Windspiel am anderen Kreisel entfernt worden war, lag der Gedanke nah, dass dieses dort seinen neuen Standort finden würde. Dann jedoch wurde lediglich ein Flutscheinwerfer aufgestellt. Nichts gegen Licht und Sicherheit, aber man wird sich schon die Frage stellen dürfen, warum die Costa Calma so konsequent benachteiligt wird, wenn es darum geht, Kunstwerke auf- beziehungsweise auszustellen.

1 Kommentar

  1. Was wollen denn diese Kulturbanausen??????? Erfreut Euch doch an dem Schöpfer dieses KUNSTWERKES ,es ist doch einer von Lanzarote also Cesare Manriques . Diese Kreisel sind immer erfreulich ,sei es die Mond-Sternenkinder von Jandia oder ähnliches Erfreuliches. Seid doch stolz auf diese großen Künstler. Ich liebe sie sehr und erfreue mich daran. —-Nicht meckern sondern anschauen un genießen. Ich liebe die KUNST:

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten