Spanische Regierung glaubt an Erholung in 2014

Der Spanische Ministerrat hat am 27.09.2013 den Entwurf für den Haushalt 2014 verabschiedet. In diesem Zusammenhang hat die Spanische Regierung ihre Prognosen für die makroökonomische Entwicklung für 2014 veröffentlicht. Darin hat die Regierung ihre Erwartungen für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit korrigiert.

In der neuen Schätzung erwartet man für Ende 2013 eine Arbeitslosigkeit von 26,6% gegenüber der bisherigen Erwartung von 27,1%. Für 2014, so glaubt die Regierung, wird die Arbeitslosenquote auf 25,9% sinken, zuvor war man von 26,7% ausgegangen.

Wichtigstes Ziel der Regierung ist die Ankurbelung des Arbeitsmarktes. Die Regierung rechnet damit, dass in der zweiten Jahreshälfte 2014 endlich die Schaffung neuer Arbeitsplätze beginnen wird. Gleichzeitig erwartet die Regierung ein moderates Wirtschafswachstum von 0,7%. Der private Konsum soll um 0,2% steigen, während die Binnennachfrage insgesamt um 0,4% schrumpfen werde. Letzteres sei durch die weiterhin schwächelnde Bauindustrie und die sinkenden Ausgaben der öffentlichen Hand bedingt.

Weiterhin stark soll sich nach Schätzung der Regierung die Außenwirtschaft entwickeln und mit 1,2 Prozentpunkten zum Wachstum beitragen.

Durch den Zuwachs an Wettbewerbsfähigkeit dank der Arbeitsmarktreform und der Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte habe die spanische Wirtschaft einen Strukturwandel geschafft, der in Zukunft eine ihrer Säulen sein wird. Für 2013 erwartet Regierung einen Außenhandelsüberschuss von 2,3% des BIP und für 2014 sogar von 3,4%.

Infolge der wirtschaftlichen Erholung versichert die Regierung, dass es in 2014 Steuererleichterungen speziell für neue Unternehmen und Selbstständige geben werde und dass keine Steuererhöhungen vorgesehen seien.

Die Staatsbediensteten werden ihr Einkommensniveau und ihre Kaufkraft nicht weiter reduziert sehen, da die Inflation sehr gering sei und sie ihre Extrazahlungen erhalten werden.

Außerdem will die Regierung beginnen, im kommenden Haushalt die Positionen für Bildung, Kultur und Forschung und Entwicklung zu erhöhen.

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