Inselverwaltung will gegen Zunahme mobiler Radarüberwachungen protestieren

Das Cabildo von Fuerteventura (Inselverwaltung) hat angekündigt, bei den Verantwortlichen der Guardia Civil de Tráfico (Verkehrspolizei) wegen der exzessiven Zunahme von mobilen Radarkontrollen auf den Straßen Fuerteventuras protestieren. Die Inselverwaltung vermutet, dass diese Zunahme der Kontrollen im Hinblick auf Mehreinnahmen und nicht auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit geschehe.

Anwohner aus diversen Ortschaften wie Morro Jable, Villaverde, El Roque, Tarajalejo, Tetir, Tuineje, Teniscosquey, Los Llanos, El Cotillo, Antigua und vielen anderen, sollen sich bei der Inselverwaltung beschwert haben, dass die Verkehrspolizei offenbar begonnen habe, die mobilen Radargeräte nach neuen Kriterien zu postieren, wobei es offenbar darum gehe, auf sehr konkreten Streckenabschnitten zu kontrollieren und die Autos, an denen die Radargeräte installiert sind, sogar auf Privatgrundstücken zu verstecken.

„Niemand diskutiert, dass die Prävention und der Kampf gegen Unfälle eine unverzichtbare Priorität ist“, äußerst Mario Cabrera, Präsident des Cabildo de Fuerteventura, „doch wir verstehen nicht, dass seit einigen Monaten bei der Auswahl der Standorte für die Geschwindigkeitsmessungen offenbar nicht mehr die Gefährlichkeit eines Streckenabschnittes, sondern scheinbar nur noch das Einnahmepotential eine Rolle spielt.“

Folglich will das Cabildo eine Erklärung der Verkehrspolizei fordern, um zu erfahren, welche veränderten Kriterien seit Kurzem auf Fuerteventura angewendet werden und warum, und wie sich die Einnahmen nach den Änderungen gegenüber den Einnahmen vor den Änderungen entwickelt haben.

1 Kommentar

  1. Das ist eine suuuuper Einnahmequelle. Besonders natürlich bei den Touristen, die können sich ja überhaupt nicht wehren! Aber keine falsche Bescheidenheit: Deutschland hat die Quelle auch längst entdeckt!

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