Hoffnung auf Fortbestehen der Fährverbindung zwischen Cádiz und Fuerteventura

Die Reederei Tranasmediterranea-Acciona hat angekündigt, dass sie die Fährverbindungen zwischen Cádiz und Lanzarote, Fuerteventura und La Palma aufrecht erhalten werde, sofern sie den Zuschlag für den Betrieb der Verbindungen zwischen Cádiz und Gran Canaria und Teneriffa erhalten sollte.

Das spanische Verkehrsministerium hatte diese Verbindung kürzlich ausgeschrieben. In der Ausschreibung wurden zum ersten Mal nur die Verbindungen zwischen dem Festland und Gran Canaria und Teneriffa als „im öffentlichen Interesse“ festgelegt, weshalb das Unternehmen, das den Zuschlag erhält, diese Strecken in einem vorgeschriebenen Mindestrhythmus bedienen muss. Die Verbindungen zu den kleineren Inseln sind dagegen in Augen des Verkehrsministeriums nicht mehr im öffentlichen Interesse, weshalb der Gewinner der Ausschreibung diese Strecken anbieten kann, aber nicht anbieten muss. Allerdings bekommt ein Unternehmen bei der Bewertung der Angebote Pluspunkte für die Bedienung der „Nebenstrecken“.

Die Entscheidung des Verkehrsministeriums wurde von den Inselverwaltungen der betroffenen Inseln heftig kritisiert.
Transmediterranea-Acciona hält die Stopps auf Fuerteventura, Lanzarote und La Palma dagegen für strategisch wichtig für das Unternehmen. Insofern besteht für Fuerteventura durchaus noch Hoffnung, dass eine direkte Verbindung zum Festland auch in Zukunft bestehen bleibt.

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