Zwei Festnahmen nach grausigem Unfall bei Costa Calma

Am 30.12.2013 hat sich in Costa Calma ein grausiger Unfall ereignet, bei dem ein Mann von seinem eigenen Auto überrollt und tödlich verletzt worden ist. Das Opfer wurde laut Aussagen der Guardia Civil in „einem Szenario gefunden, dessen spezielle Umstände die Beteiligung Dritter am Tathergang vermuten ließen.

Für zwei Menschen, die mit guten Absichten helfen wollten, entwickelte sich die Situation unerwartet zu einem absoluten Albtraum.

Eine These der Ermittler stellt die Vermutung auf, dass der Mann mit seinem Auto bei Costa Calma von der Straße abgekommen ist. Zwei andere Personen, die den Mann möglicherweise kannten, haben ihn in seiner misslichen Lage gesehen und wollten ihm helfen. Offenbar wollten die Helfer das Auto des Mannes freischleppen, während der Mann versuchte zu schieben. Dabei, so die Annahme der Ermittler, wurde der Mann von seinem Auto überrollt und tödlich verletzt.

Offenbar ergriffen die beiden Personen die Flucht und überließen das Opfer seinem Schicksal, um nicht mit dem tödlichen Unfall in Verbindung gebracht zu werden.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen kam die Polizei durch Zeugenaussagen und Indizien am Unfallort auf die Spur von zwei Personen, einem Spanier und einer Ausländerin mit den Initialen H.J.S.R. bzw. M.S., die später festgenommen wurden. Dem Mann werden drei Straftaten zur Last gelegt: Fahrlässige Tötung, unterlassene Hilfeleistung und eine Straftat gegen die Verkehrssicherheit. Der Frau wird Strafvereitelung vorgeworfen, da sie die Ermittlungen der Guardia Civil mit dem Versuch behindert haben soll, die Beteiligung des Mannes zu vertuschen.

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