Spanien auf Platz 10 der attraktivsten Immobilienmärkte weltweit

Laut einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens „Real Capital Analytics“ für den US-Nachrichtensender CNN liegt Spanien auf Platz 10 der weltweit attraktivsten Immobilienmärkte für ausländische Investoren. Die Immobilienpreise in Spanien sind durch die Wirtschaftskrise, selbst an begehrten Plätzen, drastisch gesunken.

Zusammen mit der hohen Anzahl an leerstehenden Wohnungen hat dies Spanien in eine Art Paradies für ausländische Investoren verwandelt, die dort günstige Kaufgelegenheiten wittern. Informationen der Studie zufolge wurden in Spanien zwischen 2009 und 2013 Immobilien im Wert von über 13,3 Milliarden Dollar, umgerechnet ca. 9,6 Milliarden Euro, gekauft. Hauptinvestoren sind hierbei die Amerikaner: In den letzten fünf Jahren wurden 4,53 Mrd. Dollar, umgerechnet ca. 3,26 Mrd. Euro, in Wohnungen, Hotels, Büroräume und Geschäftslokale investiert. Die Private-Equity-Riesen in den USA sind dabei nicht nur die größten Investoren in Spanien, sondern auch in 31 weiteren Nationen, darunter dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, Russland und Japan.

Gemessen am Volumen ist China der Markt mit der größten Präsenz von ausländischen Immobilieninvestoren, die im gemessenen Zeitraum fast 150 Mrd. Dollar, also 108 Mrd. Euro für chinesische Immobilien ausgaben. Auf Platz zwei der Liste steht das Vereinigte Königreich, das dank seiner Metropole London als Immobilienparadies der Reichen zwischen 2009 und 2013 ganze 136,66 Mrd. Dollar, also fast 100 Mrd. Euro an ausländischen Immobilieninvestitionen erlebte. Platz drei bilden die USA mit 101,60 Mrd. Dollar (ca. 72,81 Mrd. Euro), gefolgt von Deutschland, Frankreich, Australien und Japan. Polen belegt Platz acht und liegt somit gerade noch vor Singapur und Spanien, das bei der Auswertung mit Platz 10 noch zu den attraktivsten Immobilienstandorten weltweit zählt.

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