Vier Vermisste nach Absturz eines Rettungshubschraubers

Ein SAR-Helikopter der spanischen Marine ist am 19.03.2014 gegen 21.55h kurz vor Ende einer Einsatzübung ins Meer gestürzt. Das Unglück ereignete sich knapp. 50km südwestlich der Halbinsel von Jandia im Süden Fuerteventuras.
Der Hubschrauber vom Typ AS 332 Super Puma zerschellte aus bisher nicht bekannten Gründen während eines Flugmanövers in geringer Höhe auf der Wasseroberfläche.

Das Patroullienboot „Meteoro“ der spanische Marine, das ebenfalls an dem Manöver beteiligt war und sich deshalb in unmittelbarer Nähe befand, nahm sofort die Suche nach den fünf Besatzungsmitgliedern des Helikopters auf. Kurz nach dem Absturz konnte einer der Vermissten Männer lebend geborgen werden.

Die Mannschaft der „Meteroro“ forderte zur Suche nach den Vermissten weitere Fluggeräte an. Ein weiter SAR-Hubschrauber der Marine und ein SAR-Flugzeug von Typ Casa CN-235, ein Hubschrauber aus Teneriffa sowie die auf Fuerteventura stationierten Seerettungsboote „Mizar“ und „Talía“ und ein Patroullienboot der Guardia Civil suchten in der Nacht bei völliger Dunkelheit nach den Opfern. Auch zivile Schiffe, die sich in der Nähe des Unglücksortes befanden, wurden in die Suche eingebunden, darunter das Kreuzfahrtschiff „Thomson Celebration“, das zuvor aus Puerto del Rosario ausgelaufen war.

Die Suche verlief bisher allerdings ergebnislos.

Es soll sich bei der Besatzung um ein sehr erfahrenes Team gehandelt haben. Der Helikopter Super Puma ist ein modernes Fluggerät mit modernen Navigations- und Kommunikationssystemen. Über die Absturzursache sind bisher keine Informationen bekannt gegeben worden.

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