Hafenbehörde berät über Projekt zur Hafenerweiterung in Corralejo

Mit fast 1 Million beförderten Passagieren allein im Jahr 2013 gehört der Hafen in Corralejo an der Nordspitze von Fuerteventura zu den Hauptverkehrszentren der Insel. Nachdem das Projekt zur Hafenerweiterung bereits im April 2011 veröffentlicht wurde, haben die Verwaltungs- und Beratungsräte der kanarischen Hafenbehörde „Puertos Canarios“ das Vorhaben nun bei einem Treffen Anfang April analysiert. Unter der Leitung des Präsidenten Domingo Berriel wurde über die Erweiterung der Hafenanlagen in dem wichtigen Touristengebiet der Gemeinde La Oliva diskutiert und die Bedeutung des Projekts hervorgehoben. Die geplante Umgestaltung soll knapp 40 Millionen Euro kosten und wurde von der kanarischen Regierung zum besonderen Interesse der Öffentlichkeit erklärt.

Außerdem rechnet das Projekt mit der Zustimmung der kanarischen Behörden, unter Anderem vom Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt und von der Regierungskommission COTMAC, die die Umweltverträglichkeitsprüfung durchführte.

Bei der Erweiterung sollen nicht nur die beiden Fährenanlagestellen des Handelshafens ausgebaut werden, sondern in nördlicher Richtung auf 68.000 Quadratmetern noch ein Jachthafen mit 767 Liegeplätzen entstehen, wobei der Hafen insgesamt eine Wasserfläche von 194.700 Quadratmetern umfassen wird. Dadurch soll zusätzlicher Platz geschaffen und die Verbindung mit dem Playa Blanca-Hafen auf Lanzarote optimiert werden. Außerdem ist eine Verbesserung der Servicebereiche für Wartung und Reparatur geplant und eine zusätzliche Investition von 749.321 Euro für den Bau einer Erdgas-Tankstelle für Schiffe vorgesehen. Die Tankstelle wird u. A. über eine Cafeteria und ein Geschäft für Bootsbedarf und Wassersportartikel verfügen. Der Hafenausbau erfolgt dabei mit besonderer Rücksicht auf eine passende Integration in das umliegende Stadtbild.

Die Hafenbehörde hält das Projekt für wesentlich, die Infrastruktur des Hafens in Corralejo zu erweitern und zu optimieren, um die Aktivität im Touristen- und Handelsverkehr mit den Nachbarinseln Lanzarote und Lobos zu erhöhen und die Einrichtungen für den traditionellen Fischfang zu modernisieren.

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