Dunkerbeck GPS-Speed-Challenge in Matas Blancas

Am 13.06.2014 ist die erste „Dunkerbeck GPS-Speed-Challenge“ in Matas Blancas zuende gegangen.
39 Teilnehmer kämpften knapp eine Woche lang in der Disziplin „Speedsurfen“ um den Titel des Europameisters.

Ende der 80’er und Anfang der 90’er Jahre war Fuerteventura bei Speedsurfern populär. Damals wurden am Strand von Sotavento noch Weltrekorde aufgestellt. Die aufwändige Technik, die zu dieser Zeit für die Geschwindigkeitsmessung erforderlich war, und das Aufkommen von anderen, medienwirksameren Disziplinen wie „Freestyle“ verdrängten das Speedsurfen immer mehr, sodass nur noch eine Handvoll Sportler die Jagd nach Rekorden fortsetzte.
Mit dem Aufkommen von kleinen, billigen GPS-Geräten erlebte das Speedsurfen einen neuen Boom. Jeder Hobbysurfer konnte plötzlich seine Zeitmessanlage immer dabei haben und seine Ergebnisse später am Computer auswerten und per Internet mit anderen teilen.

Genau diese Idee setzte Björn Dunkerbeck mit seiner GPS-Speed-Challenge fort. Ohne großen technischen Aufwand können Amateure und Profis gegeneinander antreten, um persönliche Bestzeiten zu ermitteln und einen tollen sportlichen Wettkampf austragen.

Matas Blancas bewies sich als sehr guter Spot zum Speedsurfen, obwohl der Wind ausgerechnet zu Beginn der Veranstaltung schwächelte. An den folgenden Tagen kam der Wind dann doch noch und ermöglichte insgesamt 9 Wertungläufe.

Björn Dunkerbeck bewies einmal mehr, dass er als „Surfopa“ mit 42 Jahren immer noch einer der besten Windsurfer der Welt ist. Er gewann die Veranstaltung souverän und erreichte mit 40,031 Knoten (74,14 km/h) die zweithöchste Durchschnittsgeschwindigkeit über die 250m lange Strecke. Obwohl sein alter Rivale Anders Bringdal mit 40,042 Knoten in einem Lauf etwas schneller war, reichte es für den Schweden in der Gesamtwertung nur für Rang 3. Den zweiten Platz belegte der Holländer Jurjen van der Noord.

Schnellste Frau war die Favoritin und Weltrekordhalterin Zara Davis. Bester „Local“ war der Deutsche Oliver Schaarschmidt.

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