Messerstecherei in Antigua: Polizei kommt 38-jährigem Mann zur Hilfe

Am Nachmittag des 05.08.2014 alarmierten Polizeibeamte während ihrer Streife in Caleta de Fuste Rettungsdienst und Guardia Civil, als ein schwer verletzter Mann sich auf der Straße „Juan Ramón Soto Morales“ dem Dienstwagen näherte und die Beamten um Hilfe bat.

Der 38-jährige Spanier, wohnhaft auf Fuerteventura, wurde im Zuge einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe angegriffen und am Brustkorb schwer verletzt. Nachdem er den Polizisten seine Wunde zeigte, riefen diese unverzüglich notärztliche Unterstützung herbei und leisteten zusammen mit einem Anwohner bis zum Eintreffen der Sanitäter Erste-Hilfe-Maßnahmen, um die Blutung zu stoppen und den Mann zu stabilisieren. Wenig später wurde der Verletzte vom Rettungspersonal des „Servicio de Urgencias Canario“ (SUC) behandelt und anschließend in das Krankenhaus von Puerto del Rosario gebracht.

Da der Mann auch am Herzen verletzt war, ließen die Ärzte den Mann per Hubschrauber nach Gran Canaria ausfliegen, wo er dann operiert wurde. Zwischenzeitlich ist er nach Presseangaben außer Lebensgefahr. Die Guardia Civil wurde über aufgenommene Zeugenaussagen informiert und leitete die entsprechenden Ermittlungen ein. Inzwischen geht man davon aus, dass es sich um ein Eifersuchtsdrama handelt, da der angegriffenen seinen Angreifer identifizieren konnte. Einer der beiden Männer ist der Exfreund der aktuellen Freundin des anderen. Der Angreifer, über dessen Identität zur Zeit nur bekannt ist, dass er Ausländer ist, wird polizeilich gesucht.

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