Projekt Windpark in Tuineje rechtlich abgesegnet

Nach jahrelangem Hin und Her rechnet das Vorhaben über den Bau zwei neuer Windparks in der Gemeinde Tuineje endlich mit einer rechtskräftigen Genehmigung. Das Projekt besteht aus zwei Windparks mit jeweils vier Generatoren und einer Gesamtleistung von 18,4 Megawatt in „La Tablada“ und „El Moralito“ vor. Die Anlagen sollen fast 25 Millionen Euro kosten und könnten nach der Genehmigung nun endlich in die Realität umgesetzt werden.

Die gesamte Energie, die zukünftig von den neuen Generatoren erzeugt wird, soll in das öffentliche Stromversorgungsnetz der Insel eingespeist werden. Lange gab es Streit darüber, wie viel der Gemeinde Tuineje davon zugewiesen werden soll. Im offiziellen Amtsblatt der kanarischen Regierung (BOC) wurde die Urteilsverkündung veröffentlicht, in der man die Zuweisung der verfügbaren Energiekapazitäten der neuen Windkraftanlagen schließlich zufriedenstellend gelöst hat.

Die öffentlichen Ausschreibungen für die Zuteilung der Windenergiekapazitäten wurden bereits 2007 in Angriff genommen. Nachdem Tuineje zwei Jahre später nur 4,4 Megawatt der Windenergie zugeteilt wurden, legte die Gemeinde erfolgreich Einspruch gegen die Verfügung ein. Nur wenige Monate später wurden der Gemeinde schließlich die aktuell gültigen 18,4 Megawatt zugesprochen. Aufgrund einer Anfechtungsklage zog sich das Verfahren über fünf Jahre hinaus, bis man nun endlich eine rechtskräftige Entscheidung treffen konnte. Salvador Delgado, Bürgermeister von Tuineje, betonte, dass der Bau der neuen Windenergie-Anlagen durch dieses Urteil nach jahrelangem Streit nun in greifbarer Nähe zu sein scheint und vielleicht noch in diesem Jahr realisiert werden könnte. Nun hofft man nur noch auf eine Genehmigung der kanarischen Regierung und die Einbeziehung in die Sondertarifregelung, die man in Kürze beim Industrieministerium beantragen wird. Ist das Projekt einmal realisiert, wird Tuineje auf der Insel die Gemeinde mit der größten Erzeugung erneuerbarer Energien sein.

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