Beschuldigte des kanarischen Cannabis Social Clubs „Acmefuer“ sagen vor Gericht aus

Ende August wurden im Rahmen eines ausgedehnten Polizeieinsatzes insgesamt 13 Mitglieder der kanarischen Cannabis-Vereinigung „Acmefuer“ verhaftet, da ihnen eine organisierte Kriminalität nachgesagt wird. Offiziell widmet sich der auf Fuerteventura ansässige Club der medizinischen Verwendung von Cannabis-Pflanzen für therapeutische Zwecke, die nur für den Eigenverbrauch und ohne jegliches Gewinnstreben angebaut werden dürfen.

Den verhafteten Mitgliedern der „Acmefuer“ wird jedoch vorgeworfen, dass ihre sie ihre Position für illegale Aktivitäten, wie den Handel mit Drogen, ausnutzen und ihre Mitgliedschaft einen kriminellen Hintergrund birgt. Im Laufe des Polizeiaufgebots in den Einrichtungen des Clubs in der Inselhauptstadt und in Corralejo wurden sämtliche Drogen beschlagnahmt und Beweismaterial, wie z. B. spezielle Utensilien und Streckmittel zur Vorbereitung auf einen professionellen Handel sichergestellt.

Am 12. September erschienen acht der angeklagten Club-Mitglieder in Puerto del Rosario vor Gericht, um sich zu den Vorwürfen zu äußern. Das Gericht entschied sich dafür, alle Angeklagten vorläufig auf freien Fuß zu setzen sowie die Einrichtungen der Organisation wieder zu öffnen, bis die weiteren Ermittlungen und Befragungen ein eindeutiges Gerichtsurteil zulassen.

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