Zahlungsausfälle in Spanien sinken 27 Monate in Folge

Laut den neuesten Berechnungen des Nationalen Statistikinstituts (INE) in Madrid schloss der Juli mit einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an bereits 26 Monate sinkender Zahlungsausfälle an. Im Durchschnitt lag der Betrag der Zahlungsrückstände im Juli 2014 somit bei 1.241 Euro.

Wie auch im Monat zuvor, lag die Zahl der unbezahlten Rechnungen nach Ablauf der Fälligkeit im Juli bei knapp zwei Prozent – 0,6 Prozent weniger als noch im Juli 2013. Hinzuzufügen ist jedoch auch, dass im Juli des laufenden Jahres im Vergleich zum letzten Jahr knapp 4,5 Prozent weniger Rechnungen ihre Fälligkeitsfrist erreichten und auch der Gesamtwert der Rechnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 10 Prozent zurückging.

Regional betrachtet, gingen die Zahlungsausfälle im Juli 2014 in Kantabrien und auf den Balearen am stärksten zurück, während in Navarra der schwächste Abwärtstrend berechnet wurde. Knapp die Hälfte aller unbezahlten Rechnungen konzentriert sich auch im Juli auf die zwei bevölkerungsreichen Autonomen Gemeinschaften Katalonien und Madrid. Prozentual an der Bevölkerung gemessen liegt die Extremadura auf dem ersten Platz der Zahlungsrückstände. Dort lag die Anzahl der Rechnungen, deren Zahlung nach Ablauf der Fälligkeit noch ausstand bei überdurchschnittlichen 2,8 Prozent.

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