Langsam schrumpft das Defizit: Konjunkturaufschwung lässt Steuereinnahmen sprudeln

Der leichte Aufschwung in der spanischen Konjunktur spiegelt sich bereits in den öffentlichen Zahlen wider. Die dadurch gewachsenen Steuereinnahmen ermöglichten eine leichte Reduzierung des Staatsdefizits auf 3,08 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres.

Somit liegt die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben bei rund 13 Prozent weniger als noch im selben Zeitraum 2013. Mit einem Ausgabenüberschuss in Höhe von 32.050 Millionen Euro konnte die spanische Zentralregierung ihre Ausgaben um 2,6 Prozent verringern und die Einnahmen hauptsächlich durch Steuern um 3 Prozent erhöhen. Die Kanaren tragen dabei mit einem 20-prozentigen Anstieg der Steuereinnahmen überdurchschnittlich zur Besserung bei. Für das Gesamtjahr 2014 soll das Haushaltsdefizit für ganz Spanien nach EU-Vorgaben bei höchstens 5,8 Prozent liegen. Der Zentralregierung in Madrid bleibt also noch etwas Zeit, um dieses Ziel bis 2015 zu erreichen und weitere Konsequenzen durch eine Nicht-Einhaltung des Defizitziels zu verhindern.

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