Umweltprojekte in Jandía abgeschlossen

Während der letzten Monate wurden zwei Umweltprojekte in verschiedenen Punkten der südlichen Halbinsel Jandía realisiert. Von den Stiftungen „La Caixa“ und „CajaCanarias“ in Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzamt der Insel organisiert, ging es bei den Arbeiten um die Erhaltung zweier besonderer Naturräume auf Fuerteventura.

Ein Projekt drehte sich um den Pico de la Zarza, der mit seinen 807 Metern Höhe die größte Erhebung der Insel darstellt. Ziel war es, die bestehenden Wanderwege zu verbessern, indem vor allem die Wegabschnitte saniert wurden, die mit der Zeit zum Beispiel durch abfließendes Regenwasser beschädigt worden waren. Der Pico de la Zarza gehört zu den geographischen Punkten der Insel, die eine große biologische Vielfalt beherbergen.

In seiner Umgebung wachsen beispielsweise einige Exemplare feuchter Vegetation, die trotz des trockenen Inselklimas überleben und die spärlichen Reste des Lorbeerwaldes darstellen, der das Inselgebiet über Jahrtausende bedeckt hielt.

Das zweite Projekt drehte sich um das Salzwiesen-Naturschutzgebiet „Saladar de Jandía“, besser bekannt als „Playa del Matorral“. Dieses breite Feuchtbiotop an der Küste ist durch das Meerwasser einem hohen Salzgehalt ausgesetzt, was schließlich das Geheimnis der einzigartigen Fauna und Flora ist. Bei Flut bildet das auflaufende Wasser natürliche Tümpel und ernährt somit die dort wachsende Vegetation. Außerdem verfügt das Ökosystem in diesem ausgewiesenen Schutzgebiet über eine außergewöhnliche Vogelwelt, die sich dank der natürlich gegebenen Nahrungsmöglichkeiten dort angesiedelt hat. Die Arbeiten konzentrierten sich hauptsächlich auf die Beseitigung gebietsfremder und invasiver Pflanzenarten, die zum Beispiel durch Samen, die mit dem Fließwasser angeschwemmt wurden, in die Erde gelangten. Alle Umgrabungsarbeiten wurden dabei per Hand erledigt, um eine Verbreitung der Samen und Vegetationsreste zu verhindern.

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