Beginn der Erweiterungsarbeiten im Entsorgungskomplex von Zurita

Nachdem der Bau der Deponie Nr. 3 innerhalb des Entsorgungskomplexes von Zurita Anfang des Jahres für 1,1 Millionen Euro an das Unternehmen Acciona Infraestructuras S.A. vergeben wurde, hat man nun mit den Bauarbeiten begonnen und die zweite Bauphase in Zurita eingeleitet. Die Baufirma Ceinsa kümmert sich zudem um die Bauarbeiten an der Klassifizierungs- und Kompostierungsanlage „Todo Uno“, die jedoch erst gegen Ende des Sommers beginnen sollen und nach knapp einem Jahr fertiggestellt sein sollen. Wie Cabildo-Präsident Mario Cabrera erklärte, bedeuten diese Arbeiten eine wichtige Investition für die Insel, die es ermöglicht, das Mülltrennungssystem zu modernisieren und außerdem den Entsorgungskomplex in Zurita für einen langfristigen Betrieb zu wappnen.

Der Bau der dritten Mülldeponie ist Teil der Verbesserungsarbeiten in Zurita sowie den weiterführenden Anlagen und Müllsammelstellen der Insel, die vom Cabildo für ein besseres Abfallmanagement in Angriff genommen wurden. Die Arbeiten betreffen dabei eine Gesamtfläche von 226.450 Quadratmetern. Nachdem die Grundfläche entsprechend aufbereitet wurde, hat man nun mit der Installation der Abdichtungsplane begonnen. Schätzungen zufolge wurde die jährlich benötigte Mindestkapazität der Deponie auf zwischen 58.000 und 63.000 Tonnen pro Jahr festgelegt. Daher war es notwendig mindestens eine Fläche von 120.000 Quadratmetern zur Verfügung zu stellen. Die Arbeiten beinhalten zudem die Einrichtung einer Biogas-Auffanganlage sowie eines umlaufendes Drainagesystem.

Parallel wurde auch der Bau der sogenannten „Todo-Uno-Anlage“ für knapp 8,2 Millionen Euro vergeben. Die neue Anlage wird es ermöglichen, das gesamte Abfallmanagement zu optimieren und eine Wiederverwertung des Mülls zu fördern. Die Kapazität reicht schließlich für die Verarbeitung von 70.000 Tonnen Müll pro Jahr und somit umgerechnet 20 Tonnen pro Stunde.

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