CAAF investiert 1,1 Millionen Euro in die Verbesserung seiner Produktions- und Verteilungssysteme

Das Konsortium für Wasserversorgung auf Fuerteventura CAAF (Consorcio de Abastecimiento de Agua a Fuerteventura) hat durch Fördermittel der EU und des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen der kanarischen Regierung einen Gesamtbetrag von 1.157.628 Euro in die Verbesserung seiner Produktions- und Verteilungsanlagen investiert.

Die geplanten Arbeiten sehen den Ersatz von Hochdruckpumpen und den damit verbundenen Turbinen vor. Außerdem soll unter anderem die Produktions- und Rohrleitungskapazität erhöht werden. Neben der geplanten Verbesserung der bestehenden Ausstattung wurden bereits 23 Millionen Euro in neue Entsalzungsmodule und ein drittes Verteilernetz investiert.

Die Inbetriebnahme der beiden neuen Wasserentsalzungsmodule ermöglichte allein im März im Vergleich zum Vorjahr einen Produktionsanstieg von 68.764 Kubikmeter. Gleichzeitig konnte aber auch der Stromverbrauch um 512.081 Kilowatt pro Stunde verringert werden, sodass der CAAF bei der Wasserentsalzung in nur einem Monat um die 50.000 Euro Stromkosten einsparen konnte. Die letzten Jahresdaten zeigen für 2014 einen gesamten Produktionsanstieg von 4,8 Prozent. Dies entspricht der durchschnittlichen Produktionsmenge von 22.256 Kubikmeter Wasser pro Tag, die zwischen Januar und Dezember 2014 gemessen wurden und im Vergleich zu den 21.198 Kubikmetern pro Tag im Jahr 2013 einen durchschnittlichen Anstieg von 1.058 Kubikmeter pro Tag bedeuten. Die drei Produktionsanlagen in Puerto del Rosario, Gran Tarajal und Corralejo übertreffen zusammen sogar die im Sommer üblichen Nachfragehöhepunkte. Mit der Aufnahme neuer Entsalzungsmodule in der Anlage der Inselhauptstadt kann der CAAF sogar bis zu 45.000 Kubikmeter pro Tag produzieren.

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