Piloten beim Anflug auf Fuerteventura mit Laserpointer geblendet

Beamte der Guardia Civil aus dem Sicherheitsbereich des Inselflughafens haben am 11.09.2015 Anzeige gegen einen Mann erstattet, der an jenem Abend offenbar zum wiederholten Male mit Laserpointern auf Flugzeuge zielte, die gerade vor dem Inselflughafen in Puerto del Rosario zur Landung ansetzten. Die Angaben der betroffenen Piloten waren dabei ausschlaggebend für die Ortung der Lichtquelle und somit auch die Identifizierung des Täters.

Wie die Piloten der Maschine angaben, sei es bereits beim Landeanflug am Abend zuvor zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, sodass sie sich dazu entschlossen, den Ursprung der störenden Lichtquelle mit einer Reihe Fotos so genau wie möglich zu dokumentieren. Nachdem die Bilder aus dem Flugzeug an die Guardia Civil übergeben wurden, machten sich die Beamten auf die Suche, um den Täter im Gebiet um Caleta de Fuste zu finden. In der Nähe der Strandpromenade von El Castillo stießen die Beamten schließlich auf einen Straßenverkäufer, der ausgerechnet Laserpointer zum Verkauf anbot. Offenbar hatte er bewusst auf die Passagiermaschinen gezielt, um potenziellen Kunden die Reichweite seiner Ware vorzuführen.

Gesetzlich wird die Blendung von Piloten oder Fahrzeugführern als schwerwiegender Verstoß beschrieben, der mit Geldstrafen ab 30.001 Euro geahndet wird. Leichtsinnige Handlungen wie diese können erhebliche Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit der verantwortlichen Piloten bzw. Fahrer haben und somit zu gefährlichen Unfällen führen.

1 Kommentar

  1. Hoffentlich wird diese Person so schnell wie möglich einer gerechten Strafe zugeführt!
    Da die Anzahl der Starts und Landungen auf dem Flughafen unserer Lieblingsinsel ständig steigt,hat die Sicherheit oberste Priorität!Nicht auszudenken,was ein Flugunfall neben Schmerz und Leid für die Betroffenen für Auswirkungen auf den Tourismus auf Fuerte bedeuten würde!

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