Wiederaufforstungskampagne plant Anlegung von 30 Grünflächen mit heimischer Vegetation

Am 16.11.2015 schloss sich eine Schülergruppe aus 70 Kindern der Grundschule Poeta Domingo Velázquez aus El Matorral den Wiederaufforstungsarbeiten im Gebiet von Castillo de Lara in Betancuria an, die im Rahmen des Internationalen Tages des Baumes von der Umweltschutzabteilung des Cabildo (Inselverwaltung von Fuerteventura) organisiert wurden. Knapp einhundert heimische Pflanzenarten – darunter zum Beispiel junge Olivenbäume – wurden dabei zusammen in besagtem Gebiet eingepflanzt und angesiedelt. Ziel solcher Aktivitäten ist es, die Inselbürger über die Bedeutung von Bäumen aufzuklären.

Die organisierte Aktion ist Teil eines weit größeren Projekts, dessen Ziel es ist, innerhalb der nächsten vier Jahre 30 Grünflächen mit heimischer Vegetation auf Fuerteventura zu schaffen. Vor diesem Hintergrund bot das Cabildo bis zu 1.000 Exemplare endemischer und inseltypischer Pflanzen in den sechs Inselgemeinden zur Abholung an. An verschiedenen Standorten – darunter auch an den beiden Baumschulen von La Oliva und Betancuria – wurden dabei innerhalb der festgelegten Uhrzeiten zwei Pflanzen pro Person verteilt.

Innerhalb dieser Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung organisiert das Cabildo außerdem eine Reihe von Führungen für interessierte Schülergruppen mit dem Ziel die auf Fuerteventura heimische Flora zusammen mit ihrer Problematik und den dabei zu beachtenden Schutzmaßnahmen besser kennenzulernen.

Mit dieser Initiative versucht man der Inselbevölkerung klarzumachen, wie viele positive Nebeneffekte Bäume mit sich bringen. Neben der Reduzierung von Treibhausgasen, die sich erheblich auf den Klimawandel auswirken, gehört dazu beispielsweise auch die Verhinderung von Bodenerosion uvm.

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